Friedrich Wiebe, auch Friedrich Ernst Eduard Wiebe, (* 14. Februar 1829 in Flatow, Westpreußen; † 15. Februar 1882 in Berlin) war ein deutscher Eisenbahnbaumeister.
Wiebes Eltern waren der Jurist Friedrich Ernst Samuel Wiebe und Mathilde, geborene Wiebe. Vermutlich war der Ingenieur und Baumeister Eduard Wiebe sein Onkel und die Ingenieure Hermann und Adolf Wiebe seine Cousins.
Wiebe machte 1852 die Feldmesserprüfung und anschließend ein Studium an der Berliner Bauakademie. 1853 war er Bauführer in Spandau und heiratete im selben Jahr Natalie Friederike Auguste Rochlitz (1826–1910). An der Bauakademie bestand er 1858 das Baumeisterexamen. Im April 1858 begann er bei der Bergisch-Märkischen Eisenbahn. Im September 1865 wurde er Eisenbahnbaumeister in Mönchen-Gladbach und im Dezember 1866 Eisenbahn-Bauinspektor bei der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn in Berlin. Im September 1867 ging er nach Bremen zur Hannoverschen Eisenbahn und wurde 1871 Oberbetriebsinspektor. Im März 1872 wurde er Baurat und Mitglied der Eisenbahndirektion in Hannover und im November desselben Jahres Regierungs- und Baurat. Im März 1875 wurde er Kaiserlicher Regierungsrat im Reichseisenbahnamt, 1876 Geheimer Regierungsrat und Vortragender Rat und 1882 Geheimer Oberregierungsrat.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wiebe, Friedrich |
| ALTERNATIVNAMEN | Wiebe, Friedrich Ernst Eduard (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Eisenbahnbaumeister |
| GEBURTSDATUM | 14. Februar 1829 |
| GEBURTSORT | Flatow |
| STERBEDATUM | 15. Februar 1882 |
| STERBEORT | Berlin |