Friesenheim (Bas-Rhin)

Friesenheim
Friesenheim (Frankreich)
Friesenheim (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Bas-Rhin (67)
Arrondissement Sélestat-Erstein
Kanton Erstein
Gemeindeverband Canton d’Erstein
Koordinaten 48° 19′ N, 7° 40′ OKoordinaten: 48° 19′ N, 7° 40′ O
Höhe 158–163 m
Fläche 12,03 km²
Einwohner 615 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 51 Einw./km²
Postleitzahl 67860
INSEE-Code
Website friesenheim.fr

Mairie Friesenheim

Friesenheim [fʁi.zən.(h)ajm] ⓘ ist eine französische Gemeinde mit 615 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Auf der westlichen Seite, an der Grenze zu Witternheim, liegt der Ortsteil Neunkirch. Friesenheim wird vom Rhein-Rhône-Kanal passiert.

Geschichte

Weil es auf der anderen Seite des Rheins auch ein badisches Friesenheim und dazu den gleichnamigen Stadtteil Ludwigshafens gibt, werden manche frühmittelalterliche Urkunden diesen Siedlungen zugeordnet. Die Historiker stimmen aber darin überein, dass das 777 im Besitz des Klosters St. Denis bei Paris genannte Friesenheim hierher ins Elsass gehört (Tangl, M., Das Testament des Abtes Fulrad …, Regesten A+B). Auch hatte 803 das Kloster Fulda hier Besitz (CDF 179). In einer undatierten Urkunde schenkt König und Kaiser Heinrich II. zwischen 1002 und 1024 dem Kloster Schuttern Friesenheim und Plobsheim im Elsass (Regesta Imperii II,4,1882). 1290 stimmt der Erzbischof von Mainz der Inkorporation der Pfarrei Friesenheim (Diözese Straßburg!) in das badische Kloster Schuttern zu (RIplus Regg. EB Mainz, 185).

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Friesenheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Erstein im Bezirk Unterelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr191019621968197519821990199920072019
Einwohner751455459444476507494658618

Kirchen und Kapellen

Wallfahrtskirche Notre-Dame de Neunkirch
Kirche Saint-Nicolas
Kapelle Zelsheim

Literatur

Commons: Friesenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Kreis Erstein. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 7. April 2022; abgerufen am 18. Februar 2026.