Fritz Eckerle

Fritz Eckerle, um 1896

Fritz Eckerle (* 1. Mai 1877 in Frankweiler; † 31. Dezember 1925 in Bamberg) war ein deutscher Schriftsteller.

Leben

Eckerle stammte aus einer pfälzischen Weinbauernfamilie und studierte ab 1895 Rechtswissenschaften in Würzburg, Gießen und München. Er war Mitglied der Corps Rhenania Würzburg und Teutonia Gießen. Nach der Promotion zum Dr. jur. ließ er sich 1912 als Notar in Hofheim in Unterfranken nieder. Später übersiedelte er nach Bamberg. Als Schriftsteller verfasste er zwischen dem Ersten Weltkrieg und seinem frühen Tod 1925 Lyrik, Dramen und Prosawerke, die meist im Bamberger Parnaß-Verlag erschienen.

Vor dem Friedhof in Siebeldingen in der Pfalz ist eine Tafel mit einem Gedicht von Fritz Eckerle aufgestellt:

„Dort liegen Sie,
den Rücken auf der sonnenwarmen Erde
und über ihnen Erde noch fünf Schuh.
Und Immergrün behütet ihre Ruh,
die Rosen decken Stein und Namen zu,
tief drunten zieht des Stromes Silberfährte.
Doch um die Gräber flutet ringsumher,
von grünen Reben ein weitwogend Meer;
vom Flachland nimmt es seinen Lauf
und brandet hoch am blauen Berg hinauf.
So soll’s im Tode wie im Leben sein:
Was ihr geliebt, das ist um euch, der Wein.
Schlaft wohl, ihr rebenfrohen Väter mein!“

Werke

Literatur

Personendaten
NAME Eckerle, Fritz
KURZBESCHREIBUNG deutscher Jurist und Schriftsteller
GEBURTSDATUM 1. Mai 1877
GEBURTSORT Frankweiler
STERBEDATUM 31. Dezember 1925
STERBEORT Bamberg
  1. ↑ Achtung: Die Datenbasis hat sich geändert; bitte Ergebnis überprüfen und SBB=1 setzen, wenn Ergebnis sinnvoll.