Fritz Fajen

Fritz Fajen (* 7. November 1934 in Rotenburg in Hannover; † 19. April 2023 in Regenstauf) war ein deutscher klassischer Philologe. Er war der maßgebende Editor der Halieutika des griechischen Lehrdichters Oppian.

Lebenslauf

Fajen studierte ab 1957 Klassische Philologie und Indogermanistik an den Universitäten Göttingen und Zürich. In Göttingen wurde er 1965 bei Ernst Heitsch und Günter Neumann promoviert; anschließend besuchte er die Scuola vaticana di paleografia e diplomatica in Rom und schloss das Studium als Palaeographus vaticanus ab. Seit 1967 an der Universität Regensburg (Lehrstuhl Heitsch) zunächst als Assistent, späterhin als Akademischer Direktor, lehrte er Griechisch und Lateinisch (und Italienisch) bis 1999. Der Romanist und Literaturwissenschaftler Robert Fajen ist sein Sohn.

Trivia

In dem Debütroman seines Schülers Marco Corelli wird auf ihn verwiesen, wenn der Zwang eines Wissenschaftlers, zu abstrahieren und zu differenzieren erklärt wird: „[…] einer meiner Fachkollegen ekelt sich beispielsweise extrem vor Fischen. Er käme nie auf den Gedanken, im Restaurant Forelle oder Haifischflossensuppe zu bestellen. Trotzdem hat er die Hälfte seines Lebens mit antiken Texten zum Fischfang verbracht.“

Publikationen

Aufsätze, Monographien, Editionen u. a.

Konkordanzen, Textsammlungen, Grammatiken

Rezensionen

Einzelnachweise

  1. ↑ Aktuelles - Universität Regensburg. Abgerufen am 24. Mai 2023.
  2. ↑ Kollegium - Universität Regensburg. Abgerufen am 24. Mai 2023.
  3. ↑ Marco Corelli – München-Krimi 'Lucifer'. Abgerufen am 12. Oktober 2026.
  4. ↑ Marco Corelli: Lucifer. 2024, ISBN 979-83-3254868-0, S. 241 f.
Personendaten
NAME Fajen, Fritz
KURZBESCHREIBUNG deutscher klassischer Philologe
GEBURTSDATUM 7. November 1934
GEBURTSORT Rotenburg (Wümme)
STERBEDATUM 19. April 2023
STERBEORT Regenstauf