Fritz Fuchsenberger

Fritz Fuchsenberger (* 3. Oktober 1876 in Würzburg; † 14. September 1945 in München; vollständiger Name: Friedrich Fuchsenberger) war ein deutscher Architekt und Hochschullehrer.

Leben

Fuchsenberger studierte von 1897 bis 1901 Architektur an der TH München und trat danach als Baubeamter in den Staatsbaudienst ein, zunächst im Rang eines Regierungsbaumeisters (Assessor) in Bamberg. Unter der Leitung von Oberbaurat Eduard Reuter war er maßgeblich am Neubau des Staatsarchivs in Bamberg (1902–1905) beteiligt. Im Jahr 1904 legte er die Staatsbauprüfung ab. Als Architekt zeichnete er verantwortlich für den Bau der Oberpostdirektion Bamberg am Wilhelmsplatz (1904–1906). Ab 1904 plante er Pfarrhäuser und vor allem Kirchenbauten. Ab 1912 wirkte er als Architekturlehrer mit dem Titel Professor an der Königlichen Baugewerkschule in München. Im Jahr 1936 wurde er aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzt.

Sein Sohn Ludwig Fuchsenberger (* 26. Juni 1906 in Bamberg; † 18. Oktober 1960 in Aschaffenburg) war als Architekt in Aschaffenburg tätig.

Bauten und Entwürfe

St. Bonifaz in Erlangen

Literatur

Commons: Fritz Fuchsenberger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Erwähnung auf www.juden-in-bamberg.de
Personendaten
NAME Fuchsenberger, Fritz
ALTERNATIVNAMEN Fuchsenberger, Friedrich (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Architekt und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 3. Oktober 1876
GEBURTSORT Würzburg
STERBEDATUM 14. September 1945
STERBEORT München