Michael Rudolf Fritz Grubert (* 30. Juni 1870 in Hildburghausen; † 21. Januar 1925 in Weimar) war ein in Weimar ansässiger deutscher Volksschriftsteller.
Der Sohn eines Schriftsetzers in Hildburghausen ging als junger Mann nach Weimar, wo er am 3. Oktober 1892 Emilie Ernestine Ida Hofmann ehelichte. Seinen Lebensunterhalt musste er sich als Lohnkellner und Buffetier verdienen. Beim Tod des als Kriegsfreiwilliger 1915 gefallenen Sohnes Karl August Grubert erscheint er als Berichterstatter.
Aus Gruberts Feder stammen Gedichte, Erzählungen, Lustspiele und Romane, die nur zum Teil in öffentlichen Bibliotheken überliefert sind. Für das Volksstück Berghannes oder Der Dorflump ist in Weimar eine Aufführung am ehemaligen Residenztheater am 24. März 1921 nachweisbar. In seinem Roman Der Hofdämon oder Ein Fürstengeheimnis thematisierte Grubert Geschehnisse am Weimarer Hof um 1900. Oberhofmarschall Aimé Charles Vincent von Palézieux-Falconnet (1843–1907), der von der Weimarer Gesellschaft auch als „Hofdämon“ bezeichnet wurde, diente als Vorbild für den intriganten Titelhelden Graf Falkner; Harry Graf Kessler war Graf Kiesler.

| Personendaten | |
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| NAME | Grubert, Fritz |
| ALTERNATIVNAMEN | Grubert, Michael Rudolf Fritz (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | Volksschriftsteller in Weimar |
| GEBURTSDATUM | 30. Juni 1870 |
| GEBURTSORT | Hildburghausen |
| STERBEDATUM | 21. Januar 1925 |
| STERBEORT | Weimar |