Fritz Lichtenegger (* 3. Juli 1900 in Schwechat, Niederösterreich; † 19. September 1975 in Wien) war Schlosser und österreichischer Politiker des Heimatblocks (HB).
Fritz Lichtenegger war bei der Alpine-Donawitz beschäftigt.
Lichtenegger gehörte zur Führung der Unabhängigen Gewerkschaft und gelangte nach der Zerschlagung der sozialdemokratischen Freien Gewerkschaften im Austrofaschismus durch Sozialminister Neustädter-Stürmer Anfang März 1934 mit Schaffung der ständestaatlichen Einheitsgewerkschaft unter dem Vorsitz von Johann Staud und Josef Lengauer zusammen mit Edmund Palla, Karl Untermüller und Adolf Vesely in den Vorstand des neu errichteten Gewerkschaftsbundes der österreichischen Arbeiter und Angestellten.
Nach Kriegsende wurde im Jahr 1945 ein Volksgerichtsverfahren gegen Fritz Lichtenegger eröffnet, welches 1948 eingestellt wurde.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lichtenegger, Fritz |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Politiker (HB), Abgeordneter zum Nationalrat |
| GEBURTSDATUM | 3. Juli 1900 |
| GEBURTSORT | Schwechat, Niederösterreich |
| STERBEDATUM | 19. September 1975 |
| STERBEORT | Wien |