Fritz Poppenberg (* 14. Oktober 1949 in Bollensen; † 4. Oktober 2025) war ein deutscher Autorenfilmer, Kameramann, Produzent und Regisseur. Er produzierte vor allem Dokumentationen über pro-christliche Themen und propagierte dabei unter anderem Kreationismus.
Poppenberg machte zunächst eine Lehre zum Lithographen, bevor er an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und später an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin studierte.
Fritz Poppenberg war Kameramann unter anderem bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten. Er produzierte als Autorenfilmer vorwiegend Dokumentationen über die Verfolgung von Zeugen Jehovas in der Zeit des Nationalsozialismus und ab August 1950 in der DDR sowie über die Verfolgung von Christen in der Gegenwart. Dabei „stellt er sich auf die Seite der Schwächeren und betrachtet die Situation aus deren Perspektive“. Außerdem drehte er Filme über Schöpfung im kreationistischen Sinne und über die Lebensrechtsbewegung.
Seine Filme Mein Vater (1982) und Die AIDS-Rebellen (1992) erhielten von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden das Prädikat „Besonders wertvoll“.
Der Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera führte Poppenbergs kreationistische Filme wie Hat die Bibel doch Recht? Der Evolutionstheorie fehlen die Beweise (1998) und ihre Fortsetzungen als Beispiel für „Kreationismus als florierendes Business“ in Deutschland an. Der Christliche Medienverbund KEP zeichnete den Film aus.
| Personendaten | |
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| NAME | Poppenberg, Fritz |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kameramann, Filmproduzent, Filmregisseur und Kreationist |
| GEBURTSDATUM | 14. Oktober 1949 |
| GEBURTSORT | Bollensen |
| STERBEDATUM | 4. Oktober 2025 |