Furth an der Triesting | ||
|---|---|---|
| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | Baden | |
| Kfz-Kennzeichen: | BN | |
| Hauptort: | Furth | |
| Fläche: | 64,24 km² | |
| Koordinaten: | 47° 58′ N, 15° 58′ O | |
| Höhe: | 421 m ü. A. | |
| Einwohner: | 847 (1. Jän. 2026) | |
| Bevölkerungsdichte: | 13 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 2564 | |
| Vorwahlen: | 0 26 74 | |
| Gemeindekennziffer: | 3 06 09 | |
| NUTS-Region | AT122 | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Furth 2 2564 Furth an der Triesting | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeisterin: | Natascha Partl (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2025) (15 Mitglieder) |
||
| Lage von Furth an der Triesting im Bezirk Baden | ||
Ortsansicht von Süden (annotiert) | ||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||
Furth an der Triesting ist eine Gemeinde mit 847 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026) in Niederösterreich im Bezirk Baden im Triestingtal.
Die Gemeinde liegt in einem südlichen Seitental des Triestingtals und hat 866 Einwohner auf einer Fläche von 64,24 km². Die Seehöhe des Ortes beträgt 422 m ü. A.
Die Further Gewässer sind der in Weissenbach in die Triesting mündende Furtherbach und der Klausbach, der im Ortsteil Schromenau in den Furtherbach mündet. Lediglich bei der Rotte Hof im äußersten Nordosten liegt das Gemeindegebiet direkt an der Triesting.
In Furth befinden sich die Hauptquellen des 1929 ins Leben gerufenen Wasserleitungsverbandes der Triestingtal- und Südbahngemeinden.
Das Kieneck ist 1106 m hoch. Der Gipfel liegt auf Further Gebiet fast genau an der Gemeindegrenze zwischen Furth, Muggendorf und Ramsau. Das Hocheck ist 1037 m hoch, und mehrere Wanderwege führen zu einer Aussichtswarte, der Meyringer-Warte, und zum Hocheck-Schutzhaus. Das Hocheck ist der von Wien aus nächstgelegene Berg über 1000 Meter. Anfang des 20. Jahrhunderts plante man von Furth aus eine Zahnradbahn, deren Ausführung aber an finanziellen Problemen scheiterte. Bis zum Jahr 2022 war das Hocheck-Schutzhaus von Furth über eine Mautstraße erreichbar; seither ist die Straße dauerhaft gesperrt. Ein weiterer von Furth aus ersteigbarer Berg ist der Gaisstein.
Bis Ende 2020 gliederte sich das Gemeindegebiet in folgende 11 Ortschaften:
Die Gemeinde besteht seit 2021 aus der einzigen Ortschaft Furth, die auch die Katastralgemeinde Furth bildet.
Die Gemeinde Furth an der Triesting grenzt an folgende andere Gemeinden:
| Kaumberg, Bez. Lilienfeld | Altenmarkt an der Triesting | Weissenbach an der Triesting |
| Ramsau, Bez. Lilienfeld | Pottenstein | |
| Muggendorf, Bez. Wiener Neustadt |
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Furth drei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändlerinnen, ein Holzhändler, ein Holzgeräteerzeuger, eine Mühle, vier Sägewerke, ein Schmied, ein Schuster, ein Tischler, ein Wagner und mehrere Landwirte sowie die Gutsverwaltung Wittgenstein ansässig.
| Furth an der Triesting: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2026 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 1.116 | |||
| 1880 | 1.095 | |||
| 1890 | 1.009 | |||
| 1900 | 1.073 | |||
| 1910 | 1.171 | |||
| 1923 | 1.030 | |||
| 1934 | 1.007 | |||
| 1939 | 967 | |||
| 1951 | 885 | |||
| 1961 | 820 | |||
| 1971 | 809 | |||
| 1981 | 753 | |||
| 1991 | 745 | |||
| 2001 | 795 | |||
| 2011 | 825 | |||
| 2021 | 873 | |||
| 2026 | 847 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021 | ||||
Der größte Teil der Fläche ist Wald. Die Forstwirtschaft und die Jagd sind dementsprechend wichtig. Furth ist ein Mostdorf mit Mostheurigen und dem Natursaft-Erzeugungsbetrieb Land-Drink Krenn KG.
In Furth befinden sich ein Kindergarten und eine Volksschule.
Der Gemeinderat hat 15 Mitglieder.

Blasonierung: In einem über einem Schildesfuß durch eine golde Ähre gespaltenen Schild, vorne in Schwarz ein rotes aufgerichtetes Türkenschwert, hinten in Rot eine goldene Hirschstange; im grünen Schildesfuß eine silberne Schneerose.
Die Niederösterreichische Landesregierung verlieh der Gemeinde am 20. Juni 1978 gemäß § 4 Abs. 1 der Niederösterreichischen Gemeindeordnung das aktuelle Wappen, welches am 23. August 1978 rechtskräftig wurde.