Gaja Alaga

Gaja Alaga, in einigen Veröffentlichungen auch Gajo Alaga, (* 3. Juli 1924 in Lemeš (heute Svetozar Miletić in Nord-Vojvodina); † 7. September 1988 in Zagreb) war ein jugoslawischer theoretischer Physiker.

Biographie

Seine Familie waren Bunjewatzen aus der Batschka. Alaga studierte theoretische Physik in Budapest und in Zagreb bei Ivan Supek. Nach seinem Studium arbeitete er an der philosophisch-mathematischen Fakultät der Universität Zagreb und am Rudjer Bošković Institut im Bereich der theoretischen Physik. Danach ging Alaga ins Ausland und arbeitete am Niels-Bohr-Institut in Kopenhagen, an der University of California, Berkeley und an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Ab 1968 war er Mitglied der Kroatischen Akademie der Wissenschaften und Künste.

Zusammen mit dem Dänen Aage Niels Bohr und dem in Kopenhagen mit Bohr zusammenarbeitenden US-Amerikaner Ben Roy Mottelson leitete er 1955 die Auswahlregeln für Beta- und Gamma-Übergänge in deformierten Atomkernen ab, die sogenannten Alaga-Regeln.

Bis zu seinem Tod war Alaga Redakteur der wissenschaftlichen Zeitschrift Fizika.

Literatur von Gaja Alaga (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Povijest hrvatskog plemstva u Bačkoj (Memento vom 18. April 2015 im Internet Archive) (die Quelle waren die Webseiten der Zeitschrift Miroljub oder Hrvatska riječ)
Personendaten
NAME Alaga, Gaja
ALTERNATIVNAMEN Alaga, Gajo
KURZBESCHREIBUNG kroatischer Physiker
GEBURTSDATUM 3. Juli 1924
GEBURTSORT Lemeš
STERBEDATUM 7. September 1988
STERBEORT Zagreb