Gangenweiler Gemeinde Markdorf | |
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| Koordinaten: | 47° 45′ N, 9° 27′ O |
| Höhe: | 546 m ü. NHN |
| Einwohner: | 26 (2021)[Ohne Beleg] |
| Eingemeindung: | 1924 |
| Eingemeindet nach: | Riedheim |
| Postleitzahl: | 88677 |
| Vorwahl: | 07546 |
Gangenweiler ist ein Teilort Riedheims, einer von zwei Ortschaften der Stadt Markdorf im Bodenseekreis in Baden-Württemberg, Deutschland.
Der Weiler Gangenweiler liegt bei einer Höhe von rund 546 m ü. NHN auf der Gemarkung Riedheim am östlichen Fuße des Gehrenbergs.
Urkundlich tritt der Gangenweiler erstmals im Jahre 1325 als Gengenwiler in Erscheinung, später auch als Gannenwiller. Der Ortsname setzt sich wohl aus einem Sippenname und dem Zusatz Weiler zusammen. Gangenweiler gehörte der Familie von Bitzenhofen, die Güter und Gerechtsame im Jahre 1360 an die Stadt Markdorf verkauften. Ende des 15. Jahrhunderts war Gangenweiler jedoch Teil der Grafschaft Heiligenberg.
Gangenweiler war über viele Jahre eine Sondergemarkung: Gangenweiler gehörte mit Allerheiligen zur badischen Gemeinde Riedheim ragte aber wie ein Entenschnabel von Württemberg ins badische Gebiet hinein. Durch Erlass des Ministeriums des Innern in Karlsruhe wurde 1924 angeordnet, die Sondergemarkungen von Gangenweiler, Hepbach, Leimbach und Stadel aufzuheben und mit Riedheim zu einer Gemeinde mit dem Namen Riedheim zu vereinigen.
Im Zuge der Gemeindereform wurden die ehemals selbständige Gemeinde Riedheim mit Wirkung zum 1. März 1972 in die Stadt Markdorf eingemeindet.
Kirchlich gehörte Gangenweiler bis 1837 zu Oberteuringen, dann zu Urnau, seit 1966 zu Hepbach.
Gangenweiler zählt 26 Einwohner (Stand: 2021).