Gaston Gross

Gaston Gross

Gaston Gross (* 30. September 1939 in Confolens; † 13. Oktober 2022 in Eaubonne) war ein französischer Sprachwissenschaftler und Hochschullehrer.

Leben

Gaston Gross studierte an der Universität Straßburg das Fach Lettres classiques und schloss 1966 bei Paul Vernois (1920–1997) mit einer literaturwissenschaftlichen Arbeit ab. Zu seinen Lehrern gehörte Charles Muller. 1987 habilitierte er sich an der Universität Paris XIII bei Maurice Gross mit der sprachwissenschaftlichen Arbeit Étude syntaxique de constructions converses (Droz, Genf 1989).

Als Direktor des Laboratoire de Linguistique Informatique (zuvor: Laboratoire d'automatique documentaire et linguistique, LADL) machte er sich einen Namen durch die computergestützte Erforschung der Regelmäßigkeiten in der Wortkombination. Sein Ziel war eine Wortschatzgrammatik (lexique-grammaire), namentlich die Einteilung der von Verben und Präpositionen regierten Substantive in semantische Objektklassen. Besondere Aufmerksamkeit schenkte er den Funktionsverben (verbes support) mit weiter Auslegung des Begriffs.

Er war Ehrendoktor der Universitäten Umeå und Krakau.

Veröffentlichungen

Weitere selbständige Veröffentlichungen (Auswahl)

Veröffentlichungen in Zeitschriften (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

    Personendaten
    NAME Gross, Gaston
    KURZBESCHREIBUNG französischer Sprachwissenschaftler und Hochschullehrer
    GEBURTSDATUM 30. September 1939
    GEBURTSORT Confolens
    STERBEDATUM 13. Oktober 2022
    STERBEORT Eaubonne