Geaca

Geaca
Gyeke
Geaca (Rumänien)
Geaca (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Cluj
Koordinaten: 46° 51′ N, 24° 5′ OKoordinaten: 46° 51′ 24″ N, 24° 5′ 19″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe:326 m
Fläche:112,56 km²
Einwohner:1.410 (1. Dezember 2021)
Bevölkerungsdichte:13 Einwohner je km²
Postleitzahl:407300
Telefonvorwahl:(+40) 02 64
Kfz-Kennzeichen:CJ
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024)
Gemeindeart:Gemeinde
Gliederung:Geaca, Chiriș, Lacu, Legii, Puini, Sucutard
Bürgermeister :Daniel-Ionuț Gheța (PSD)
Postanschrift:Str. Principală, nr. 89
loc. Geaca, jud. Cluj, RO–407300
Website:

Geaca [ˈd͡ʒeaca] (ungarisch Gyeke) ist eine Gemeinde im Kreis Cluj, in der Region Siebenbürgen in Rumänien.

Geographische Lage

Lage der Gemeinde Geaca im Kreis Cluj

Die Gemeinde Geaca liegt im Siebenbürgischen Becken im Osten des Kreises Cluj. Am Oberlauf des Fizeș – ein rechter Zufluss des Someșul Mic –, am gleichnamigen See und an der Kreisstraße (Drum județean) DJ 109C befindet sich das Gemeindezentrum etwa 30 Kilometer südöstlich von der Stadt Gherla (Neuschloss) und 50 Kilometer östlich von der Kreishauptstadt Cluj-Napoca (Klausenburg) entfernt.

Auf dem Areal der Gemeinde befinden sich mehrere Seen auf einer Fläche von etwa 112,50 Hektar.

Geschichte

Der Ort Geaca wurde erstmals, nach unterschiedlichen Angaben, 1213 oder 1228 urkundlich erwähnt. Im Mittelalter war der Ort in Besitz der ungarischen Adelsfamilien Wesselényi und Kornis. Auf eine Besiedlung der Region deuten nach Angaben von M. Roska archäologische Funde im eingemeindeten Dorf Lacu (ungarisch Feketelak) bis in die frühe Bronzezeit zurück. Zahlreiche archäologische Funde wurden auch auf dem Areal des eingemeindeten Dorfes Sucutard (ungarisch Vasszentgothárd) gefunden.

Im Königreich Ungarn gehörte die heutige Gemeinde dem Stuhlbezirk Teke in der Gespanschaft Klausenburg, anschließend dem historischen Kreis Cluj und ab 1950 dem heutigen Kreis Cluj an.

Bevölkerung

Die Bevölkerung der Gemeinde entwickelte sich wie folgt:

Volkszählung Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1850 2769 1879 743 18 129
1920 3280 2199 969 - 112
1956 4086 3027 1025 - 34
2002 1744 1414 302 1 27
2011 1626 1229 238 2 157 (Roma 78)
2021 1410 1066 159 2 183 (Roma 48)

Seit 1850 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl und auch die der Rumänen 1956 ermittelt. Die höchste Bevölkerungszahl der Magyaren (1157) wurde 1910, der Roma (126) 1930 und die der Rumäniendeutschen (20) 1880 registriert.

Sehenswürdigkeiten

Commons: Geaca – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).
  2. ↑ Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 7. Oktober 2024 (rumänisch).
  3. ↑ Angaben auf der Website der Gemeinde (Geschichte) (Memento des Originals vom 2. September 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. abgerufen am 31. Oktober 2017.
  4. ↑ Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2, S. 517.
  5. ↑ Repertoriul Arheologic al României – Lacu (rumänisch) abgerufen am 31. Oktober 2017.
  6. ↑ Repertoriul Arheologic al României – Sucutard (rumänisch) abgerufen am 31. Oktober 2017.
  7. ↑ Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 2. November 2008 (PDF; 1 MB; ungarisch).
  8. 1 2 3 Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert (Memento des Originals vom 24. Mai 2025 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 12,7 MB; rumänisch).
  9. ↑ Valea Legiilor bei protectedplanet.net abgerufen am 31. Oktober 2017.
  10. ↑ Angaben auf der Website der Gemeinde (Tourismus) abgerufen am 31. Oktober 2017.