Geltnach

Geltnach
Geltnach bei Hörmanshofen
Geltnach bei Hörmanshofen
Daten
Gewässerkennzahl DE: 12652
Lage Alpenvorland

Bayern

Flusssystem Donau
Abfluss über Wertach → Lech → Donau → Schwarzes Meer
Quelle westlich von Roßhaupten
47° 39′ 21″ N, 10° 41′ 52″ O
Quellhöhe ca. 836 m ü. NN
Mündung bei Biessenhofen in die WertachKoordinaten: 47° 49′ 57″ N, 10° 38′ 55″ O
47° 49′ 57″ N, 10° 38′ 55″ O
Mündungshöhe ca. 695 m ü. NHN
Höhenunterschied ca. 141 m
Sohlgefälle ca. 5,4 ‰
Länge 26,3 km
Einzugsgebiet 94,44 km²
Abfluss am Pegel Hörmanshofen
AEo: 95,3 km²
Lage: 1 km oberhalb der Mündung
NNQ (04.10.1961)
MNQ 1941–2006
MQ 1941–2006
Mq 1941–2006
MHQ 1941–2006
HHQ (22.05.1999)
80 l/s
363 l/s
1,9 m³/s
19,9 l/(s km²)
30,9 m³/s
64,4 m³/s

Die Geltnach ist ein 26 km langer, im Wesentlichen nordwärts laufender Fluss im Landkreis Ostallgäu, der gegenüber Biessenhofen von rechts in die Wertach mündet.

Name

Die Geltnach wird schon im Jahr 983 als in di geltinahe urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom Genitiv des Personennamens Gelto ab.

Geographie

Verlauf

Die Geltnach entspringt westlich von Roßhaupten, wendet sich im Gebiet dieser Gemeinde früh auf Nordlauf durch ein großes Waldgebiet, wo sie kurz das Gebiet der Gemeinde Seeg, dann länger das der Stadt Marktoberdorf linksseits von dem der Gemeinde Stötten am Auerberg rechtsseits trennt. Sie zieht eine Schlinge durchs Stöttener Gebiet und wechselt dann für eine längere Strecke auf das von Marktoberdorf. Nachdem sie auf das Gebiet der Gemeinde Biessenhofen gewechselt ist, mündet sie von rechts gegenüber dem Dorf gleichen Namens der Gemeinde in die obere Wertach.

Im reizvollen Stöttener Moos bestand bis um 1800 der Stöttener See im Besitz der Augsburger Bischöfe, der dann trockengelegt wurde. Ein Teil der auf längeren Strecken Anfang des 20. Jahrhunderts begradigten Geltnach soll ab 2017 renaturiert werden.

Zuflüsse

Von der Quelle zur Mündung. Auswahl der größeren.

Ortschaften

Ortschaften am Lauf mit ihren Zugehörigkeiten. Nur die Namen tiefster Schachtelungsstufe bezeichnen Siedlungsanrainer.

Landkreis Ostallgäu

Galerie

Einzelnachweise

  1. ↑ Hansjörg Dongus: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 188/194 Kaufbeuren/Mittenwald. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1993. → Online-Karte (PDF; 6,4 MB)
  2. 1 2 Verzeichnis der Bach- und Flussgebiete in Bayern – Flussgebiet Lech, Seite 60 des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Stand 2016 (PDF; 1,8 MB)
  3. ↑ Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Donaugebiet 2006 Bayerisches Landesamt für Umwelt, S. 136, abgerufen am 4. Oktober 2017, Auf: bestellen.bayern.de (PDF, deutsch, 24,2 MB).
  4. ↑ Albrecht Greule: Deutsches Gewässernamenbuch. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2014, ISBN 978-3-11-057891-1, S. 171, „Geltnach“ (Auszug in der Google-Buchsuche).
  5. ↑ Verzeichnis der Bach- und Flussgebiete in Bayern – Flussgebiet Lech, Seite 61 des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Stand 2016 (PDF; 1,8 MB)
Commons: Geltnach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien