
Der Georg-Elser-Preis ist ein Preis für Zivilcourage und zivilen Ungehorsam gegen herrschende Staatsgewalt. Der mit 5000 Euro dotierte Preis ist nach Georg Elser benannt, der 1939 ein Attentat auf Hitler und nahezu die gesamte NS-Führungsspitze verübte.
Preisträger können laut dem von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, dem Georg-Elser-Arbeitskreis Heidenheim sowie den Georg-Elser-Initiativen in München, Konstanz und Berlin beschlossenen Statut nur werden:
Der Preis wurde von 2001 bis 2011 zweijährlich von der Georg-Elser-Initiative München, vom Georg-Elser-Arbeitskreis Heidenheim, von der Georg-Elser-Initiative Bremen und der Georg-Elser-Initiative Berlin verliehen.
Nachdem sich abzeichnete, dass die Georg-Elser-Arbeitskreise und -Initiativen langfristig nicht über die notwendigen Ressourcen verfügen würden, um die Verleihung des Preises dauerhaft sicherzustellen, entstand die Idee, den Georg-Elser-Preis künftig von der Stadt München zu vergeben. 2012 stellten die Münchner Stadtratsfraktionen von SPD und Grünen einen entsprechenden Antrag. Am 22. November 2012 bewilligte der Kulturausschuss der Stadt München die Mittel zur Vergabe eines Georg-Elser-Preises durch die Stadt München ab 2013, worauf der Preis am 4. November 2013 erstmals und dann weiterhin alle zwei Jahre durch die Stadt München vergeben wurde.
Seit 2025 wird ein ähnlicher, allerdings mit 15000 Euro dotierter Preis mit dem Namen „Georg Elser Auszeichnung“ jährlich in Konstanz verliehen,