Georg Erythropel

Georg Erythropel (auch: Georgius oder George sowie Erythropilos oder Erithroplios) (* 29. Oktober 1607 in Hannover; † 18. November 1669 in Hannover) war ein evangelischer Theologe und Autor.

Leben

Georg Erythropel entstammte der hannoverschen Gelehrtenfamilie Erythropel. Er war der Sohn von Rupert Erythropel und der jüngere Bruder von David Erythropel.

Georg Erythropel besuchte die altstädtische Schule in Hannover und studierte in Halle, Jena und Rinteln, wo er 1628 den Magistergrad erwarb. Von dort ging er als erster evangelischer Prediger ans Kloster Harsefeld bei Hamburg, „wo er mit denen Catholischen Ordens-Leuten vieles zu disputiren gehabt“, und kehrte 1638 nach Hannover zurück. In Hannover folgte er seinem Vater als Pastor, zuerst 1639 bis 1658 an der Aegidienkirche, dann an der Marktkirche von 1658 bis zu seinem Lebensende, zuletzt als Senior ministerii.

Georg Erythropel war verheiratet mit Katharina, einer Tochter des früheren Pfarrers der Aegidienkirche Christoph Janus, mit der er drei Söhne und sechs Töchter hatte.

Schriften (unvollständig)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Vergleiche die GND-Nummer der Deutschen Nationalbibliothek
  2. 1 2 Dirk Böttcher: Erythropel. In: Hannoversches Biographisches Lexikon, S. 112.
  3. ↑ Vergleiche die Digitalisate über den VD 17 (siehe Weblinks)
  4. 1 2 3 Heinrich Wilhelm Rotermund: Erythropel (Georg). In: ders.: Das Gelehrte Hannover … Bd. 1, Bremen 1823, S. 575.
  5. 1 2 Johann Anton Strubberg: M. Georgius Erythropilus. In: ders.: Kurtze Nachricht Von denen Evangelischen Predigern … Hannover 1731, S. 152.
  6. ↑ Fälschlicherweise wird auch David Erythropel als Pfarrer der Marktkirche (Hannover) aufgeführt Dirk Böttcher im Hannoverschen Biographischen Lexikon. Laut Johann Anton Strubberg, Heinrich Wilhelm Rotermund und Daniel Eberhard Baring war David Erythropel jedoch Prediger an der Aegidienkirche. Siehe auch die eindeutige Bezeichnung auf der Titelseite seiner unten angegebenen Leichenansprache von 1661.
  7. ↑ Siehe zu ihm die Normdaten der Deutschen Nationalbibliothek sowie Daniel Eberhard Baring, Teil 1, S. 48 f und die Leichenpredigt von Statius Buscher: Christliche Leichpredigt/ Bey dem Begräbniß Des weyland Ehrwürdigen/ Fürachtbarn und Wolgelarten Herrn M. Christophori Jani, der Gemeine zu S. Aegidien in Hannover gewesenen trewen Pfarherrn und Ministerii Seniorn. Da er Anno Christi 1638. den 17. Maij … entschlaffen/ und den 21. eiusdem bey dem Altar/ welchem er gedienet/ in sein Ruhekämmerlein gesetzet worden. Holwein, Zell 1638.
Personendaten
NAME Erythropel, Georg
ALTERNATIVNAMEN Erythropilus, Georg; Erythropilus, Georgius; Erythropel, Georgius; Erythropel, George
KURZBESCHREIBUNG deutscher lutherischer Theologe in Hannover
GEBURTSDATUM 29. Oktober 1607
GEBURTSORT Hannover
STERBEDATUM 18. November 1669
STERBEORT Hannover