Georg Mein

Georg Mein (* 25. Oktober 1970 in Hamburg) ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Luxemburg.

Leben

Promoviert wurde Georg Mein zum Dr. phil. mit der Arbeit „Die Konzeption des Schönen. Der ästhetische Diskurs zwischen Aufklärung und Romantik: Kant – Moritz – Hölderlin – Schiller“ an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Betreuer waren Jürgen Fohrmann und Peter Pütz. Nach seinem zweiten Staatsexamen 2001 arbeitete Mein als Studienrat am Ulrich-von-Hutten-Gymnasium in Schlüchtern und als Wissenschaftlicher Assistent bei Klaus-Michael Bogdal an der Universität Bielefeld, wo er sich im Februar 2006 mit der Arbeit „Und wozu Leser in dürftiger Zeit. Literarische Bildung und soziokulturelle Milieus“ habilitierte. 2005 wurde er mit dem Karl-Peter-Grotemeyer-Preis ausgezeichnet.

2006 erhielt Mein den Ruf an die Universität Luxemburg. Vom Oktober 2009 bis September 2010 war er Fellow am Internationalen Kolleg Morphomata an der Universität zu Köln. Von 2013 bis 2023 war Mein Dekan der Fakultät für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften der Universität Luxemburg.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, in der Literalitätsforschung, der Literatursoziologie sowie in der Medien- und Kulturtheorie.

Schriften (Auswahl)

Monographien

Herausgeberschaften

Editionen

Zeitschriftenherausgabe

Reihenherausgabe

Einzelnachweise

  1. ↑ woxx: Zoff an der Uni. Abgerufen am 21. Juli 2023.