Georg Wilhelm Oeder

Georg Wilhelm Oeder (* 15. Februar 1721 in Heilsbronn; † 27. Juni 1751) war ein deutscher Bibliothekar und Pädagoge.

Leben

Georg Wilhelm Oeder war der Sohn des evangelischen Theologen Georg Ludwig Oeder (1694–1760) und dessen Frau Margarete Sibylle, Tochter des Feuchtwangener Dekanten Georg Ludwig Hamberger. Seine Geschwister waren Johann Ludwig Oeder (1722–1776), Hofrat und Professor am Braunschweiger Collegium Carolinum, Georg Christian Oeder (1728–1791), deutscher Botaniker, Arzt und Sozialreformer, sowie der Rat Johann Friedrich Oeder (1729–1772).

Oeder besuchte das Kloster Heilsbronn und studierte an der Universität Göttingen. Dort verteidigte er am 8. Juni 1743 seine Inauguraldissertation Chronologia grammatica, wodurch er zum Magister ernannt wurde. Zwei Jahre später wurde er Schulleiter des Gymnasiums in Thorn und wirkte auch als Bibliothekar. Er sorgte sich gut um die Schule und führte 1749 wieder das Disputieren unter den Schülern ein. Bereits 30-jährig verstarb Oeder. Er verfasste Programme und weitere kleinere Schriften.

Werke

Literatur

Personendaten
NAME Oeder, Georg Wilhelm
KURZBESCHREIBUNG deutscher Bibliothekar und Pädagoge
GEBURTSDATUM 15. Februar 1721
GEBURTSORT Heilsbronn
STERBEDATUM 27. Juni 1751