Johann Georg von Loeper (* 2. Januar 1863 in Loepersdorf, Kreis Regenwalde; † 13. Januar 1938 in Wedderwill, Kreis Regenwalde) war ein deutscher Verwaltungsbeamter.
Seine Eltern waren Johann Georg von Loeper (1819–1900) und dessen Ehefrau Helene, geborene von Eisenhard-Rothe (1825–1896). Sein Vater war Erbherr auf Stramehl und Loepersdorf sowie preußischer Landrat a. D.
Loeper studierte Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen. 1884 wurde er Mitglied des Corps Saxonia Göttingen. Nach Studium und Referendariat kam er als Gerichtsassessor zur Kaiserlichen Verwaltung in Elsass-Lothringen und wurde 1894 Bürgermeister von Saargemünd. 1903 wurde er Kreisdirektor des Kreises Forbach. 1908 wechselte er als Kreisdirektor in den Landkreis Metz. 1910 wurde er zum Geheimen Regierungsrat ernannt.
Im Ersten Weltkrieg war er Kreischef-Süd von Longwy und Briey sowie Chef der Zivilverwaltung der Etappeninspektion der Armeeabteilung C. Nach dem Ende des Kriegs musste er den Posten des Kreisdirektors räumen und Lothringen verlassen. Von 1920 bis 1923 vertrat er die Interessen des Deutschen Reichs beim Ausschuss für Feststellung von Kriegsschäden in Elsass-Lothringen sowie bei den Spruchkammern für die Festsetzung der Kriegsschäden in Elsass-Lothringen und Posen in Kassel.
Er heiratete am 4. Januar 1892 in Karow Margarete von Köller (* 1870). Das Paar hatte mehrere Kinder:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Loeper, Georg von |
| ALTERNATIVNAMEN | Loeper, Johann Georg von (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Verwaltungsbeamter |
| GEBURTSDATUM | 2. Januar 1863 |
| GEBURTSORT | Loepersdorf, Kreis Regenwalde |
| STERBEDATUM | 13. Januar 1938 |
| STERBEORT | Wedderwill, Kreis Regenwalde |