
George Anderson Lawson (* 1832 in Edinburgh; † 23. September 1904 in Richmond, Surrey) war ein britischer Bildhauer des viktorianischen Zeitalters und ein Vertreter der New-Sculpture-Bewegung.
George Anderson Lawson wurde 1832 in Edinburgh als Sohn von David Lawson und Anne Campbell geboren. Er erhielt seine Ausbildung an der Trustees’ Academy in Edinburgh und war Schüler von Alexander Handyside Ritchie und Robert Scott Lauder. Nach seiner Ausbildung reiste Lawson nach Rom, wo er sich von der klassischen Bildhauerei, insbesondere von John Gibson, inspirieren ließ. Nach seiner Rückkehr nach Großbritannien ließ er sich zunächst in Liverpool nieder, wo er 1864 gemeinsam mit seinem Bruder, dem Architekten Andrew Lawson, den Wettbewerb für das Wellington Monument gewann. 1866 ließ sich George Anderson Lawson in London nieder, pflegte aber weiterhin Kontakte zu Künstlern und Auftraggebern in Schottland. Am 28. August 1862 heiratete er Jane Frier aus Edinburgh. Er wurde 1884 zum Ehrenmitglied der Royal Scottish Academy ernannt. George Anderson Lawson starb am 23. September 1904 in Richmond, Surrey.

George Anderson Lawsons Werk zeichnet sich durch eine Mischung aus klassischer Formensprache und emotionaler Ausdruckskraft aus. Zu seinen wichtigsten Werken zählen:

| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lawson, George Anderson |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Bildhauer |
| GEBURTSDATUM | 1832 |
| GEBURTSORT | Edinburgh |
| STERBEDATUM | 23. September 1904 |
| STERBEORT | Richmond, Surrey |