George Heinrich Robert Wichert (* 7. Oktober 1811 in Königsberg in Preußen; † 7. April 1876 in Magdeburg) war ein deutscher Klassischer Philologe, Latinist der Neuzeit und Gymnasialdirektor.
Georg Wichert war ein Sohn der Eheleute Gottfried Ernst und Maria Elisabeth Wichert. Seine schulische Laufbahn beendete er in seiner Heimatstadt am altstädtischen Gymnasium unter der Leitung von Karl Ludwig Struve. Danach studierte er an der Albertus-Universität Königsberg unter Christian August Lobeck, Johann Friedrich Herbart und Friedrich Wilhelm Schubert. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. trat er seine erste Stelle als Lehrer am Gymnasium zu Tilsit 1834 an. 1844 wechselte er ans Kneiphöfische Stadtgymnasium in seiner Geburtsstadt, wo er dann bis Ende September 1857 als Gymnasialprofessor schulte. Danach wurde er Direktor des Gymnasiums zu Guben.
Wichert wurde mit Ernennung vom 15. Januar 1862 Direktor des Domgymnasiums in Magdeburg. In dieser Position verblieb er bis 1876. Er starb an einem Herzinfarkt.
Wichert galt als „Meister im Gebrauch der lateinischen Sprache“ und leistete auf diesem Gebiet Vorzügliches. Besondere Aufmerksamkeit erhielt er durch seine Schrift Die Lateinische Stillehre, herausgegeben 1956 und gewidmet seinem Lehrer Christian August Lobeck zu Königsberg.
George Wichert war seit dem 11. Juli 1836 mit Johanna Maria Auguste geb. Büttner verheiratet.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wichert, George |
| ALTERNATIVNAMEN | Wichert, George Heinrich Robert (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Klassischer Philologe, Latinist der Neuzeit und Gymnasialdirektor |
| GEBURTSDATUM | 7. Oktober 1811 |
| GEBURTSORT | Königsberg in Preußen |
| STERBEDATUM | 7. April 1876 |
| STERBEORT | Magdeburg |