Georges Cain

Georges Cain

Georges Jules Auguste Cain (* 16. April 1856 in Paris; † 4. März 1919 ebenda) war ein französischer Maler (Historienmalerei).

Leben

Cain entstammte einer Künstlerfamilie: Sein Großvater Pierre-Jules Mène und sein Vater Auguste-Nicolas Caïn waren Bildhauer, sein Bruder Henri Schriftsteller.

Nach erstem künstlerischen Unterricht durch seinen Vater wurde Cain schon früh an die École des Beaux-Arts (EBA) und wurde Schüler bei Alexandre Cabanel und Jean-Georges Vibert. Später lernte er im Atelier von Édouard Detaille. Mit der Unterstützung seiner Lehrer konnte Cain bereits 1878 an der Jahresausstellung des Salon de Paris teilnehmen. Vom Publikum wie von der offiziellen Kunstkritik hochgelobt, wirkte er bis 1900 nahezu an jeder dieser jährlich stattfindenden Ausstellungen mit.

Daneben konnte er mit den Jahren große Erfolge als Illustrator erzielen. 1897 berief man Cain zum Kurator des Musée Carnavalet und als solcher verfasste er einige Sachbücher.

Sechs Wochen vor seinem 63. Geburtstag starb Georges Cain am 4. März 1919 in Paris und fand dort seine letzte Ruhestätte.

Ehrungen

Im zu Ehren trägt der Square Georges Cain im 3. Arrondissement von Paris seinen Namen.

Werke (Auswahl)

L'amoureux éconduit
Ölgemälde
Illustrationen
eigene Bücher

Literatur

Commons: Georges Caïn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Personendaten
NAME Cain, Georges
ALTERNATIVNAMEN Cain, Georges Jules Auguste (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG französischer Maler
GEBURTSDATUM 16. April 1856
GEBURTSORT Paris
STERBEDATUM 4. März 1919
STERBEORT Paris