Jean-Georges Vibert

Jean-Georges Vibert: Die Ermahnung

Jean-Georges Vibert, auch Jehan-Georges Vibert (* 30. September 1840 in Paris; † 28. Juli 1902 ebenda) war ein französischer Maler.

Er war ein Enkel des berühmten Rosenzüchters Jean-Pierre Vibert.

Jean-Georges Vibert studierte an der École des Beaux-Arts und bei Félix-Joseph Barrias und François-Édouard Picot und begann mit mythologischen Darstellungen, fand aber Ende der 1860er Jahre in humoristischen Genrebildern, zum Teil mit Figuren aus dem 17. und 18. Jahrhundert, das eigentliche Feld seiner Tätigkeit.

Seine durch elegante Zeichnung und ein lebhaftes, buntes Kolorit ausgezeichneten Hauptwerke sind:

Eine Ausnahmestellung unter seinen Werken nimmt das große figurenreiche Bild der Apotheose Thiers’ (1878, im Musée du Luxembourg) ein, auf welcher der von dem trauernden Frankreich beweinte Leichnam des Verstorbenen von zwei visionenartigen Darstellungen umgeben ist, welche das brennende Paris zur Zeit der Kommune und Thiers’ Trauerzug in zahlreichen Figuren schildern. Vibert hat auch viele Aquarelle von geistvoller Charakteristik gemalt.

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Einzelnachweise

  1. ↑ Brent C. Dickerson: Jean-Pierre Vibert. California State University, Long Beach, abgerufen am 6. Januar 2023 (englisch).
Personendaten
NAME Vibert, Jean-Georges
ALTERNATIVNAMEN Vibert, Jehan-Georges
KURZBESCHREIBUNG französischer Maler
GEBURTSDATUM 30. September 1840
GEBURTSORT Paris
STERBEDATUM 28. Juli 1902
STERBEORT Paris