Gerald Lyman Soliday (* 25. November 1939 in Wooster (Ohio), USA) ist ein US-amerikanischer Historiker und Professor an der University of Texas at Dallas. Sein Forschungsgebiet umfasst vor allem sozialgeschichtliche Themen der Frühen Neuzeit in Deutschland, besonders am Beispiel von Marburg.
Soliday wurde als Sohn von Vaughn G. und Mary A. Soliday geboren. An der Ohio State University in Columbus erwarb er 1961 den Bachelor Master of Arts in Geschichte. 1969 wurde er an der Harvard University zum Doktor der Philosophie promoviert. Von 1968 bis 1976 war er als Assistant Professor an der Abteilung für Geschichte der Brandeis University in Waltham (Massachusetts) tätig, von 1976 bis zu seiner Emeritierung 2006 als Associate Professor an der University of Texas at Dallas.
Er veröffentlichte in den USA und in Deutschland Bücher, zahlreiche Aufsätze und Rezensionen zu – vorwiegend deutschen – sozialgeschichtlichen Themen der frühen Neuzeit, vielfach am Beispiel der Stadt Marburg.
Seit der Emeritierung führt er sein Projekt Social History of Marburg, Germany, 1648–1806 weiter, auch durch Forschungsaufenthalte in Marburg. Die Ziele und Methoden dieses langfristigen Vorhabens skizzierte er bereits 1977.
Auf seine Initiative geht eine Partnerschaft zwischen der Philipps-Universität Marburg und der University of Texas at Dallas zurück, die 1998 offiziell vereinbart wurde.
Er ist verheiratet mit Elke M. Fuss Matijevich und hat zwei Kinder.
| Personendaten | |
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| NAME | Soliday, Gerald |
| ALTERNATIVNAMEN | Soliday, Gerald Lyman (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Historiker |
| GEBURTSDATUM | 25. November 1939 |
| GEBURTSORT | Wooster (Ohio) |