Neisser schuf bis in die 1960er Jahre vor allem Bleistiftzeichnungen in Schwarz-Weiß, die zunehmend abstrakter wurden. Ende der 1960er Jahre begann er mit Buntstiftzeichnungen. Auf die Frage, warum in seinen Bildern keine Personen zu sehen sind, antwortete er „Personen sind absolut unnötig, sie wären sogar abträglich.“
Arbeiten von Gerd Neisser wurden unter anderem in New York, Kairo und Straßburg ausgestellt.
Neisser lebt und arbeitet in Eckartshausen. Er ist verheiratet mit der Keramikerin Doris Neisser-Steinkraus.
Ausstellungen
1987: Malerei und Zeichnungen aus drei Jahrzehnten 1956–1986, Hans Thoma-Gesellschaft Reutlingen
2001: Ein Ort – Vier Augen – Zwei Ansichten, Rathausgalerie Beutelsbach, mit Doris Neisser-Steinkraus
2007: Künstlergilde Buslat, Neulingen, mit Keramikobjekten von Doris Neisser-Steinkraus
2008: Museum im Spital, Crailsheim, mit Heinrich Lumpp, Friedrich-Karl Fürst zu Hohenlohe-Waldenburg, Wolfgang Kienle
2010: Alle meine Bäume, Arbeiten in Farbstifttechnik, Pfarrscheuer Ilshofen
Kataloge
„Junge Künstler“: Karl Peter Blau, Heidi Foerster, Gottfried Gruner, Wolfgang Kermer, Gerd Neisser, Irmela Röck. Ausstellungskatalog Württ. Kunstverein Stuttgart, Schellingstraße 6, 3. bis 26. Juni 1960
Manfred Henninger, Gerd Neisser, Karin Siegel. Galerie im Atelier, Remshalden-Geradstetten 1980.
Gerd Neisser: Malerei und Zeichnungen aus drei Jahrzehnten 1956–1986. Zur Ausstellung vom 5. April – 3. Mai 1987. Hans-Thoma-Gesellschaft, Reutlingen 1987.
↑Wolfgang Kermer: Daten und Bilder zur Geschichte der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Stuttgart: Edition Cantz, 1988 (= Verbesserter Sonderdruck aus: Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart: eine Selbstdarstellung. Stuttgart: Edition Cantz, 1988), o. P. [14].