Gerda Scheffel

Gerda Scheffel (* 14. September 1926 in Leipzig; † 1. Februar 2022 in Frankfurt am Main) war eine deutsche Übersetzerin.

Leben

Gerda Scheffel absolvierte nach dem Abitur von 1945 bis 1946 in Leipzig eine Ausbildung zur Buchhändlerin. Sie war in diesem Beruf in Leipzig und später in Frankfurt am Main tätig. Scheffel studierte danach Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Französische Literatur in Frankfurt am Main und in Paris. Nachdem sie ein Dolmetscherexamen und eine Lehrerprüfung abgelegt hatte, arbeitete sie ab 1958 als Französischlehrerin in Frankfurt. Ab Anfang der 1960er Jahre war sie hauptberuflich als Übersetzerin literarischer Texte aus dem Französischen tätig, häufig in Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann Helmut Scheffel.

Gerda Scheffel trat vor allem als eine Übersetzerin Robert Pingets und Pierre Carlet de Marivaux’ hervor. Sie wirkte auch als Dramaturgin bei deutschsprachigen Aufführungen der Theaterstücke Marivaux’ mit.

Michael und Tobias Scheffel sind ihre Söhne.

Ehrungen

Werke

Übersetzungen (Auswahl)

Notizen

  1. ↑ Börsenblatt vom 2. Februar 2022: Übersetzerin französischer Literatur. Gerda Scheffel ist tot, abgerufen am 2. Februar 2022
  2. ↑ Gerda Scheffel. In: Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 2018/2019. Band II: P-Z. Walter de Gruyter, 2018, ISBN 978-3-11-057616-0, S. 1160.
  3. ↑ Mitteilung der HHU, (Memento vom 18. Oktober 2019 im Internet Archive) 15. Dezember 1998
  4. ↑ Bearbeitung für die Bühne. Angelehnt an die Fassung für das Teatro Stabile, Genua, von Luigi Squarzina, Tullio Kezich; unter Mitarbeit von Guido Honder. Typoskript, Theatermanuskript
  5. ↑ ARD-Hörspieldatenbank (Die Kolonie, NDR 1982)
  6. ↑ OE1-Hörspieldatenbank (Die Kolonie, ORF Vorarlberg 1983)
Personendaten
NAME Scheffel, Gerda
KURZBESCHREIBUNG deutsche Übersetzerin und Dramaturgin
GEBURTSDATUM 14. September 1926
GEBURTSORT Leipzig
STERBEDATUM 1. Februar 2022
STERBEORT Frankfurt am Main