Gerhard Betsch (* 17. November 1934 in Stuttgart) ist ein deutscher Mathematiker und Mathematikhistoriker.
Nach seiner 1954 erfolgten Reifeprüfung am Eberhard-Ludwigs-Gymnasium Stuttgart studierte Gerhard Betsch von 1954 bis 1956 Mathematik, Physik sowie Philosophie an der Technischen Hochschule Stuttgart, von 1956 bis 1957 an der Universität Göttingen und bis 1960 an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Nach seinem 1960 absolvierten Staatsexamen für das Lehramt an höheren Schulen promovierte er dann in Tübingen bei dem Mathematiker Helmut Wielandt. Von 1960 bis zum Eintritt in den Ruhestand 1998 war Gerhard Betsch als Hochschullehrer und Forscher als Akademischer Oberrat an der Universität Tübingen tätig. Gastprofessuren hatte er an der University of Arizona (1970/1971), an der Università degli Studi Parma (1981) sowie an der Johannes-Kepler-Universität Linz (1996 und 2002/2003) inne.
Seine mathematische Forschungstätigkeit liegt auf dem Gebiet der Algebra (Theorie der Fastringe). Betsch veröffentlichte außerdem zahlreiche Aufsätze zur Mathematikgeschichte, insbesondere im Zusammenhang mit der Geschichte der Universität Tübingen.
Gerhard Betsch ist ein nachgeborener Sohn des Mathematikers Christian Betsch. Seit 1980 lebt er mit seiner Familie in Weil im Schönbuch. Er ist ehemaliger Vorsitzender (1999–2009) und Ehrenvorsitzender des Vereins Kulturkreis Weil im Schönbuch.
Monographien (als Autor bzw. Herausgeber)
Aufsätze zur Mathematikgeschichte
| Personendaten | |
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| NAME | Betsch, Gerhard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Mathematiker und Mathematikhistoriker |
| GEBURTSDATUM | 17. November 1934 |
| GEBURTSORT | Stuttgart |