Gerhard Budde

Gerhard Budde

Gerhard Budde (* 19. Februar 1865 in Leer; † 2. März 1944 in Langenholtensen) war ein deutscher Pädagoge und Schulreformer.

Leben

Budde war der Sohn des Webermeisters Johann Gerhard und dessen Frau Sara, geb. Ehmk. Er studierte in Marburg und Berlin neue Sprachen und Germanistik. Seit 1884 gehörte er dem Akademisch-Neuphilologischen Verein Marburg (seit 1925 Marburger Burschenschaft Rheinfranken) an.

Seit 1885 war er wissenschaftlicher Hilfslehrer am Gymnasium und Realgymnasium Leer, 1889 wechselte er an das Andreas-Realgymnasium in Hildesheim, bevor er 1890 an das Lyzeum I (später Ratsgymnasium) in Hannover ging. 1892 wurde er Oberlehrer, 1906 dann Studienrat und Professor. 1910 wurde er in Jena promoviert. Im gleichen Jahr wurde er an der Technischen Hochschule Hannover habilitiert und wirkte dort als Privatdozent für Pädagogik. 1922 wurde er nichtbeamteter Professor. 1924 wurde er als Studienrat pensioniert, 1935 dann von seiner Tätigkeit an der TH Hannover entbunden.

Budde war seit 1889 mit Johanne, geb. Boekholt verheiratet. Das Paar hatte einen Sohn und drei Töchter.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 62.
  2. ↑ Verzeichnis der verstorbenen Mitglieder der Marburger Burschenschaft Rheinfranken. Abgerufen am 23. Juli 2025.