
Gerhard Josef Burda (* 1958 in Wien) ist ein österreichischer Philosoph, Dozent für Psychotherapiewissenschaften und Lehranalytiker.
Burda studierte Philosophie, Rechts- und Religionswissenschaften sowie Musik. 1995 promovierte er bei Peter Kampits zum Thema „Konstellationen. Versuche über das Andere bei C.G. Jung“ zum Dr. phil. 2011 folgte eine zweite Promotion bei Thomas Stephenson mit der Dissertationsschrift: „Formate der Seele. Erkenntnistheoretische Grundlagen und ethische Implikationen der Allgemeinen Psychotherapiewissenschaft“ zum Dr. scient. pth. 2019 habilitierte er sich bei Kurt Greiner zum Thema „Das Kästchen der Pandora“. Burda ist ausgebildeter Psychoanalytiker und seit 1994 als Psychotherapeut in eigener Praxis in Wien tätig. Weiters ist er Mitglied der Neuen Wiener Gruppe — Lacan-Schule und Gründungsmitglied des internationalen Netzwerkes für Analytische Psychologie auf Dreiländerebene infap3. Seit 2005 ist er Vorsitzender und Lehranalytiker der Österreichischen Gesellschaft für Analytische Psychologie (ÖGAP).
Burda veröffentlichte zahlreiche Schriften im Schnittraum von Philosophie, Psycho- und Medienanalyse. Er beschäftigt sich mit Grundlagenforschung, Begriffs- und Ideengeschichte, Ethik, Politik sowie mit Medien- und Wissenschaftstheorie.
Neben seiner beruflichen Tätigkeiten ist Burda Komponist und Bassist einer Wiener Jazzband.
| Personendaten | |
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| NAME | Burda, Gerhard |
| ALTERNATIVNAMEN | Burda, Gerhard Josef (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Philosoph, Psychoanalytiker und Autor |
| GEBURTSDATUM | 1958 |
| GEBURTSORT | Wien, Österreich |