Gerhard Dallinger (* 30. März 1940 in Eferding; † 21. Oktober 2016 in Weiler) war ein österreichischer Komponist, Dirigent und Chorleiter. Er war der Bruder des Komponisten Fridolin Dallinger (1933–2020).
Gerhard Dallinger maturierte an der Bundeserziehungsanstalt Graz-Liebenau. Danach studierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Cello bei Tobias Kühne, Klavier bei Doris Leischner, Dirigieren bei Hans Swarowsky und Komposition bei Karl Schiske. Er ergänzte seine Fertigkeiten im Rahmen von Meisterkursen u. a. bei Miltiades Caridis, Carl Melles, Gustav Kuhn, Markus Stockhausen, Hans-Ola Ericsson und Erwin Ortner.
Von 1966 bis 1973 leitete er eine Celloklasse am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt. Danach wirkte er als Chordirektor bzw. Kapellmeister an Opernhäusern in Istanbul, Metz und Straßburg. Von 1977 bis 1988 war er Gründungsdirektor des Vorarlberger Landeskonservatoriums in Feldkirch und von 1982 bis 2001 Leiter des Kammerchors „Hortus Musicus“ in Feldkirch, mit dem er mehrere internationale Preise errang.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dallinger, Gerhard |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Komponist, Kapellmeister und Chorleiter |
| GEBURTSDATUM | 30. März 1940 |
| GEBURTSORT | Eferding |
| STERBEDATUM | 21. Oktober 2016 |
| STERBEORT | Weiler (Vorarlberg) |