Gerlinde Volland (* 1962 in Detmold) ist eine deutsche Kunsthistorikerin und Genderforscherin.
Gerlinde Volland studierte an der Ruhr-Universität Bochum Kunstgeschichte, Neugermanistik und Geschichte. 1992 promovierte sie bei Werner Busch über die Darstellung von Sexualität und Gewalt im Werk von Francisco de Goya. 1993 bis 1997 arbeitete sie in Köln unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin im FrauenMediaTurm (Feministisches Archiv und Dokumentationszentrum unter Leitung von Alice Schwarzer) und als freie Journalistin. Seit 1997 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrerin am Oberstufen-Kolleg der Universität Bielefeld tätig.
Schon 1992 widmete sich Gerlinde Volland dem Thema der Verflechtung von Rassismus und Sexismus in der Kunstgeschichte.
1997 regte sie mit einem Beitrag in der Zeitschrift Die Gartenkunst die Bildung einer Arbeitsgruppe an, die sich der Erforschung des Beitrags von Frauen zur Geschichte der Gartenkunst und Gartenkultur widmen sollte. 1999 organisierte sie eine Tagung in Bielefeld, auf der sie gemeinsam mit den Landschaftsplanerinnen Roswitha Kirsch-Stracke und Petra Widmer das Netzwerk Frauen in der Geschichte der Gartenkultur gründete.
2002 trug Gerlinde Volland die ersten Forschungsergebnisse des Netzwerks in einem Überblicksbeitrag zusammen.
Seitdem trat sie auf einzelnen Tagungen des Netzwerkes Frauen in der Geschichte der Gartenkultur als Referentin in Erscheinung, so 2026 an der Universität Osnabrück mit einem Vortrag über Lely Kempin als Pflanzenfotografin. Bei dieser von Stefanie Krebs veranstalteten Tagung mit dem Titel Unerhört und ungesehen war Volland Mitorganisatorin.
| Personendaten | |
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| NAME | Volland, Gerlinde |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Kunsthistorikerin und Genderforscherin |
| GEBURTSDATUM | 1962 |
| GEBURTSORT | Detmold |