Gertrud Goes

Gertrud Goes (geborene Staehle * 25. November 1878 in Löwenstein; † 30. Dezember 1915 in Engelsbrand) war eine deutsche Dichterin und Erzählerin.

Leben

Gertrud Goes, geboren im November 1878 im baden-württembergischen Löwenstein als Gertrud Staehle, lebte seit 1913 mit ihrem Mann dem Pfarrer Martin Goes in Engelsbrand bei Pforzheim, wo sie am 30. Dezember des Jahres 1915 im frühen Alter von 37 Jahren verstarb und am 1. Januar 1916 dort auch beerdigt wurde.

Kurz vor ihrem Tode veröffentlichte sie ein Buch Gedichte und Erzählungen Aus Licht und Schatten Nach ihrem Tod publizierte ihr Heilbronner Verleger Eugen Salzer 1916 eine zweite Auflage des Gedichtbandes und im Anschluss daran, ein Jahr später, 1917 mit dem Buch In irdenen Gefässen weitere Erzählungen von Gertrud Goes, die 1918 auch im Literarischen Zentralblatt für Deutschland Anklang fanden. Zudem erschienen 1917 auch Werke von ihr in dem Kalender für schwäbische Literatur und Kunst unter dem Titel Von Schwäbischer Scholle.

Schriften (Auswahl)

Einzelbände

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Gerdtrud Goes. In: Karl Josef Friedrich Das Buch der Gottesfreunde: deutsche Stimmen der Gegenwart über Gott und Religion. Verlag Friedrich Andreas Perthes, Gotha 1917, S. 3
  2. ↑ Gerdtrud Goes. In: Literarisches Zentralblatt für Deutschland. Börsenverein der Deutschen Buchhändler, 1918, S. 1139
  3. ↑ Gerdtrud Goes. In: Frieder Günther (Hrsg.) Theodor Heuss - Aufbruch im Kaiserreich - Briefe 1892-1917 - Stuttgarter Ausgabe: [Briefe, Reden, Schriften und Gespräche]., K. G. Saur Verlag, 2009, S. 502
Personendaten
NAME Goes, Gertrud
ALTERNATIVNAMEN Staehle, Gertrud (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG deutsche Dichterin und Erzählerin
GEBURTSDATUM 25. November 1878
GEBURTSORT Löwenstein, Deutschland
STERBEDATUM 30. Dezember 1915
STERBEORT Engelsbrand bei Pforzheim, Deutschland