Gheorghe Constantin

Gheorghe Constantin
Personalia
Geburtstag 14. Dezember 1932
Geburtsort Bukarest, Rumänien
Sterbedatum 9. März 2010
Sterbeort Bukarest, Rumänien
Größe 182 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
0000–1948 Unirea Tricolor Bukarest
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1948–1950 Venus Bukarest
1950–1951 CSM Avântul Reghin
1951–1954 Politehnica Iași
1954–1955 CIL Sighetu Marmaţiei
1955–1969 FCSB Bukarest 264 (148)
1969–1970 Kayserispor 26 (5)
1970–1971 Farul Constanța 3 (0)
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Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1956–1967 Rumänien 39 (12)
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Stationen als Trainer
Jahre Station
1971–1972 FCSB Bukarest (Co-Trai­ner)
1972–1973 FCSB Bukarest
1973–1975 FCSB Bukarest (Co-Trai­ner)
1975–1976 SC Bacău
1976–1977 Rumänien (Co-Trai­ner)
1976 Fenerbahçe Istanbul (Co-Trai­ner)
1977–1978 Oțelul Galați
1978–1981 FCSB Bukarest
1981–1982 Politehnica Iași
1984–1986 Gloria Buzău
1986–1987 FC Olt Scornicești
1987–1988 FC Universitatea Craiova
1989–1990 Farul Constanța
1990 Rumänien
1990–1991 Zeytinburnuspor
1991–1992 Rapid Bukarest
1993–1994 Farul Constanța (Co-Trai­ner)
1994–1995 Farul Constanța
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Gheorghe Constantin (* 14. Dezember 1932 in Bukarest; † 9. März 2010) war ein rumänischer Fußballspieler und -trainer.

Sportlicher Werdegang

Spielerkarriere

Constantin spielte bis zur Auflösung des Klubs 1948 im Nachwuchsbereich von Unirea Tricolor Bukarest. Er kam anschließend zu Venus Bukarest, wo er im unterklassigen Erwachsenenbereich debütierte. Über Avântul Reghin kam der Stürmer 1951 zum in der Divizia B antretenden Știința Iași, den er später in Richtung Avântul Sighetu Marmației verließ. Dort wurde er Torschützenkönig der regionalen Meisterschaft und machte damit höherklassig auf sich aufmerksam.

1955 wechselte Constantin zu Steaua Bukarest in die die Divizia A, wo er sich in den folgenden Jahren als Stammspieler etablierte. 14 Jahre lief er für den Klub in der höchsten Spielklasse auf, in 264 meisterschaftsspielen erzielte er dabei 148 Treffer. Dreimal wurde er dabei Torschützenkönig, in der Spielzeit 1959/60 mit 20, in der Spielzeit 1960/61 mit 22 und in der Spielzeit 1961/62 mit 24 Saisontoren. Jeweils viermal gewann er den rumänischen Meistertitel sowie die Cupa României. Zudem avancierte er zum rumänischen Nationalspieler, als er 1956 das erste seiner 39 Länderspiele bestritt. Bis 1967 kam er in der Auswahlmannschaft, mit der er an den Olympischen Sommerspielen 1964 teilnahm, zum Einsatz und erzielte zwölf Tore. 1969 wechselte Constantin ins Ausland und lief eine Spielzeit für den türkischen Klub Kayserispor auf. Anschließend kehrte er als Spieler von Farul Constanța nach Rumänien zurück und beendete 1971 seine aktive Laufbahn.

Trainerlaufbahn

Constantin kehrte zu Steaua Bukarest zurück, wo er ab Sommer 1971 zum Trainerstab Valentin Stănescus gehörte. Dieser musste nach einem neunten Platz in der Spielzeit 1971/72 Constantin Platz machen, dessen Amtszeit jedoch nach einem sechsten Platz in der folgenden Saison mit der folgenden Rückstufung zum Assistenten von Neutrainer Constantin Teașcă ebenso schnell endete. 1975 übernahm er als Cheftrainer den aus der Divizia A abgestiegenen SC Bacău, wo er nach dem verpassten direkten Wiederaufstieg gehen musste. Er folgte seinem Landsmann Ilie Datcu 1976 als Assistent zu Fenerbahçe Istanbul, beide wurden jedoch nach wenigen Monaten freigestellt. Anschließend war er Assistent von Ștefan Kovács bei der rumänischen Nationalmannschaft. In der Zweitliga-Spielzeit 1977/78 war er Cheftrainer beim FCM Galaţi, mit dem er als Tabellenzweiter knapp den Wiederaufstieg in die erste Liga verpasste. Dennoch kehrte er als Cheftrainer zu Steaua Bukarest zurück, wo er im Wettbewerb um die Cupa României 1978/79 den Titel gewann. Nach der Vizemeisterschaft in der Spielzeit 1979/80 verpasste er in der folgenden Saison als Vierter die UEFA-Pokal-Qualifikation, so dass er durch Traian Ionescu ersetzt wurde.

Für Constantin folgten oftmals kurzzeitige Engagements bei unter anderem Politehnica Iași, Gloria Buzău, Universitatea Craiova und Farul Constanța. Im Herbst 1990 wurde er nach der Trennung von Emerich Jenei, unter dem sich die rumänische Nationalmannschaft erstmals seit über 20 Jahren mit der Teilnahme an der WM-Endrunde 1990 für ein Weltmeisterschaftsturnier qualifiziert hatte und dort erst im Elfmeterschießen im Achtelfinale an Irland scheiterte war. Constantins Debüt war mit einem 2:1-Auswärtssieg bei der Sowjetunion erfolgreich, im Hampden Park folgte aber vor 12000 Zuschauern mit einer Niederlage gegen Schottland der Fehlstart in die Qualifikation zur EM-Endrunde 1992. Unter seiner Leitung gelang zwar gegen Polen ein 2:1-Erfolg in einem Freundschaftsspiel, das nächste EM-Qualifikationsspiel gegen Bulgarien verlor er jedoch mit 0:3. Anschließend übernahm Mircea Rădulescu das Nationaltraineramt. Auch als Trainer ging Constantin anschließend in die Türkei, sei Engagement bei Zeytinburnuspor dauerte jedoch nur bis Sommer 1991. Anschließend war er noch für Rapid Bukarest und erneut Farul Constanța tätig.

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Personendaten
NAME Constantin, Gheorghe
KURZBESCHREIBUNG rumänischer Fußballspieler und -trainer
GEBURTSDATUM 14. Dezember 1932
GEBURTSORT Bukarest
STERBEDATUM 9. März 2010