| Giannutri | ||
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| Gewässer | Tyrrhenisches Meer | |
| Inselgruppe | Toskanischer Archipel | |
| Geographische Lage | 42° 15′ 5″ N, 11° 6′ 1″ O | |
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| Länge | 3 km | |
| Breite | 500 m | |
| Fläche | 2,6 km² | |
| Höchste Erhebung | Poggio Capel Rosso 88 m s.l.m. | |
| Einwohner | 27 (2011) 10 Einw./km² | |
| Hauptort | Spalmatoio-Ischiaiola | |
Giannutri ist eine Insel, die zu Italien gehört. Sie ist die südlichste und östlichste Insel des Toskanischen Archipels und ein Naturschutzgebiet. Ihr antiker Name lautete Dianium.
Giannutri hat 27 Einwohner (Stand: Volkszählung 2011).

Die Insel hat die Form eines Halbmondes. Obwohl sie von oben an eine Caldera erinnert, ist sie nicht vulkanischen Ursprungs, sondern eine kalziumhaltige Insel, geprägt von Hohlkalken und alten Sedimentgesteinen. Ihre Form ist also eine Folge von tektonischen Hebungen und Meereserosion an einer Kalksteinformation. Sie erstreckt sich von Norden (Punta Secca) bis Süden (Punta del Capel Rosso) über drei Kilometer und ist maximal 500 Meter breit. Ihren höchsten Punkt erreicht sie im Poggio Capel Rosso mit 88 m s.l.m. Weitere Anhöhen sind Poggio del cannone (68 m), Monte Mario (79 m) und Monte Adami (43 m). Die Flächenausdehnung beträgt 2,60 km².
Die Küste ist zerklüftet und felsig und wird nur von zwei Stränden unterbrochen, nämlich der Bucht „Cala dello Spalmatoio“ (im Nordosten) und „Cala Maestra“ (im Nordwesten).
Giannutri gehört administrativ zur Gemeinde Isola del Giglio in der Provinz Grosseto.
Das Klima ist im Winter besonders mild, was die dort gedeihenden tropischen Pflanzen (Euphorbia, Palmen und wilde Orchideen) bezeugen.