Giovanni Raboni

Giovanni Raboni (* 22. Januar 1932 in Mailand; † 16. September 2004 in Parma) war ein italienischer Lyriker, Übersetzer und Literaturkritiker.

Leben

Raboni studierte Jura und arbeitete mehrere Jahre als Rechtsanwalt und Verlagsberater, bevor er begann, Film-, Theater- und Literaturkritiken für Zeitschriften wie Paragone und Quaderni piacentini zu schreiben. Ab 1987 war er Theaterkritiker beim Corriere della sera. Er übersetzte Werke französischer Schriftsteller wie Charles Baudelaire, Stéphane Mallarmé, Gustave Flaubert und Guillaume Apollinaire sowie literaturkritische Schriften ins Italienische. Für seine Übersetzung von Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (1983–93) erhielt er 1994 den Übersetzerpreis des Prix Aristeion.

Sein erster erfolgreicher Gedichtband Le case della Vetra erschien 1966. Es folgten weitere Gedichtbände, Prosatexte und Essays. 2002 wurde er mit dem Premio Moravia ausgezeichnet.

Von 1981 bis zu seinem Tod war Raboni der Lebensgefährte der Schriftstellerin Patrizia Valduga (* 1953).

Werke

Als Übersetzer

Quellen

Einzelnachweise

  1. ↑ Annadark: Patrizia Valduga. Le parole, il desiderio, la morte. In: versacrum.com. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2007; abgerufen am 18. Oktober 2024 (italienisch).
Personendaten
NAME Raboni, Giovanni
KURZBESCHREIBUNG italienischer Lyriker, Übersetzer und Literaturkritiker
GEBURTSDATUM 22. Januar 1932
GEBURTSORT Mailand
STERBEDATUM 16. September 2004
STERBEORT Parma