| Giuliano Fux | ||||||||||
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| Nation | ||||||||||
| Geburtstag | 2. April 2005 (21 Jahre) | |||||||||
| Geburtsort | St. Niklaus, | |||||||||
| Grösse | 191 cm | |||||||||
| Gewicht | 88 kg | |||||||||
| Karriere | ||||||||||
| Disziplin | Slalom, Riesenslalom | |||||||||
| Verein | SC Grächen | |||||||||
| Status | aktiv | |||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||
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| Platzierungen im Alpinen Skiweltcup | ||||||||||
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| letzte Änderung: 19. August 2026 | ||||||||||
Giuliano Fux (* 2. April 2005 in St. Niklaus) ist ein Schweizer Skirennfahrer. Er gehört dem B-Kader von Swiss-Ski an und startet vorwiegend in den technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er durch den Gewinn der Goldmedaille im Slalom bei den Juniorenweltmeisterschaften 2026 im norwegischen Narvik. Aufgrund seiner Körpergrösse, seiner Fahrweise und seiner Herkunft aus dem Oberwallis wird er in Schweizer Medien wiederholt mit Ramon Zenhäusern verglichen.
Fux wuchs in St. Niklaus im Mattertal im Oberwallis auf. Bereits im Alter von drei Jahren stand er regelmässig auf Skiern, geprägt wurde er dabei insbesondere durch seine älteren Cousins. Er ist Mitglied des SC Grächen und gilt als erster Athlet des Vereins, der in ein nationales Kader von Swiss-Ski aufgenommen wurde.
Neben dem Spitzensport absolvierte Fux eine Berufslehre als Plattenleger im Betrieb seines Vaters. In Interviews beschreibt er sich selbst als heimatverbunden und naturverbunden. Abseits des Skisports beschäftigt er sich unter anderem mit der Haltung von Walliser Schwarzhalsziegen.
Fux durchlief die Nachwuchsstrukturen von Swiss-Ski und wurde am Nationalen Leistungszentrum (NLZ) West in Brig ausgebildet. Seine ersten internationalen Einsätze auf FIS-Stufe absolvierte er im November 2021.
In der Saison 2022/23 erlitt er einen Bandscheibenvorfall, der ihn zu einer längeren Wettkampfpause zwang. Nach mehreren Monaten Rehabilitation kehrte er in den Rennsport zurück und steigerte sich insbesondere im Slalom kontinuierlich. Im Frühjahr 2024 wurde er erstmals in das C-Kader von Swiss-Ski aufgenommen.
Am 19. Januar 2025 gab Fux beim Slalom von Berchtesgaden sein Debüt im Europacup. In seiner ersten Europacup-Saison blieb er allerdings ohne Resultat in den Punkterängen. Mehrere Rennen beendete er nach Ausfällen im ersten oder zweiten Lauf.
Parallel dazu gelangen ihm auf FIS-Stufe erste Erfolge. Im Dezember 2025 gewann er den Slalom von Arolla. Anfang Januar 2026 folgten zwei weitere Slalomsiege in Berchtesgaden. Ende Februar 2026 gewann er zudem den Slalom von Jaun.
Im September 2025 erreichte Fux im South American Cup mit Rang 11 im Slalom von Cerro Castor sein bis dahin bestes Ergebnis in einem kontinentalen Cup. Anfang 2026 gelangen ihm ausserdem mehrere Top-10-Klassierungen im Far East Cup in Yongpyong und Alpensia.
Den internationalen Durchbruch schaffte Fux bei den Juniorenweltmeisterschaften 2026 in Narvik.
Im Riesenslalom lag er nach dem ersten Lauf ausserhalb der Spitzengruppe, verbesserte sich jedoch mit einer starken Leistung im zweiten Durchgang noch auf den vierten Platz. Die Bronzemedaille verpasste er lediglich um vier Hundertstelsekunden.
Wenige Tage später gewann er gemeinsam mit Dania Allenbach, Sue Piller und Jack Spencer die Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb.
Am 15. März 2026 gewann Fux schliesslich die Goldmedaille im Slalom. Nach dem ersten Lauf lag er lediglich auf Rang acht und hatte 2,35 Sekunden Rückstand auf den führenden Briten Luca Carrick-Smith. Im zweiten Lauf stellte er mit einer aggressiven und zugleich fehlerfreien Fahrt Bestzeit auf und setzte damit die Konkurrenz unter Druck. Nachdem mehrere Athleten scheiterten und Carrick-Smith im Finale ausschied, stand Fux als Juniorenweltmeister fest.
Es war die erste Schweizer Goldmedaille der Titelkämpfe in Narvik. Gleichzeitig sicherte sich die Schweizer Delegation den Gewinn der Marc-Hodler-Trophäe als erfolgreichste Nation der Junioren-Weltmeisterschaften.
Durch seinen Juniorenweltmeistertitel erhielt Fux ein persönliches Startrecht für das Weltcupfinale 2026 in Norwegen. Sein Debüt im Skiweltcup gab er am 25. März 2026 beim Slalom in Lillehammer/Hafjell. Im ersten Lauf schied er aus.
Vor seinem ersten Weltcupeinsatz erklärte Fux in einem Interview mit SRF, dass er sich bewusst keinen Leistungsdruck machen wolle und den Wettkampf in erster Linie geniessen möchte.
Fux gilt als technisch starker und körperlich aussergewöhnlicher Slalomfahrer. Mit einer Körpergrösse von 1,91 Metern zählt er zu den grössten Athleten im internationalen Slalomsport. Schweizer Medien zogen aufgrund seiner Statur und seines Fahrstils früh Vergleiche mit Ramon Zenhäusern.
Innerhalb von Swiss-Ski wird Fux als eines der bedeutendsten Nachwuchstalente im technischen Bereich angesehen. Besonders seine Entwicklung nach dem Bandscheibenvorfall sowie seine konstanten Fortschritte im Slalom wurden mehrfach hervorgehoben.
| Datum | Ort | Land | Disziplin |
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| 19. August 2026 | Cerro Castor | Argentinien | Slalom |
| Personendaten | |
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| NAME | Fux, Giuliano |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Skirennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 2. April 2005 |
| GEBURTSORT | St. Niklaus |