Das Dorf liegt auf einem Bergrücken zwischen Spratzbach und Thalbach an der Landesstraße L4105, die von der L149 abzweigt und im Ort endet. Am 1.April 2020 umfasste die Ortschaft 42Adressen.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Gleichenbach zwei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, fünf Müller, ein Sägewerk, ein Schmied, ein Schneider, ein Schuster, eine Viktualienhändlerin, ein Wagner und mehrere Landwirte ansässig. Zudem gab es beim Ort eine Ziegelei.
Literatur
Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S.198 (Ausgabe 1769; Gleichenbachin der Google-Buchsuche).
Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 2. Band: Gaaden bis Klosterneuburg. Schmidl, Wien 1831, S.36 (Gleichenbachin der Google-Buchsuche).
Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 110, Sektion Kirchschlag, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 5,6 MB]).
↑Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Erster Band: A–L. Verlag Anton Strauß, Wien 1822,S.204f (Gleichenbachin der Google-Buchsuche).