Gmaining

Gmaining (Streusiedlung)
Ortschaft
Katastralgemeinde Gmaining
Gmaining (Österreich)
Gmaining (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Melk (ME), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Melk
Pol. Gemeinde Münichreith-Laimbach
Koordinaten 48° 19′ 21″ N, 15° 5′ 0″ OKoordinaten: 48° 19′ 21″ N, 15° 5′ 0″ Of1
Höhe 550 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 123 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 4,68 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04675
Katastralgemeindenummer 14316
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
f0
f0
123

BW

Gmaining (früher auch Gmaining-Amt) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Münichreith-Laimbach im Bezirk Melk in Niederösterreich mit 123 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).

Geografie

Die Streusiedlung befindet sich westlich von Laimbach an der Landesstraße L83. Zur Ortschaft zählen die Ortsteile Dörfles, Grub, Grubhof, Haide, Hasla, Pyhra, Reith, Ried, Voglhof, Winkl und einige unbenannte Lagen. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 38 Adressen.

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Amt mit 33 Häusern genannt, das teils nach Pisching und teils nach Laimbach eingepfarrt war; auch die Kinder wurden in beide Orte eingeschult. Die Herrschaft Pöggstall besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Gmaining drei Landwirte mit Ab-Hof-Verkauf ansässig, einer davon mit einem Sägewerk. Bis zur Konstituierung der Gemeinde Münichreith-Laimbach war der Ort ein Teil der damaligen Gemeinde Laimbach am Ostrong.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  3. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Erster Band: A–L. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 206f (Gmaining in der Google-Buchsuche).
  4. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 254