| Gopfberg | ||
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| Gopfberg von der Hangspitze gesehen | ||
| Höhe | 1316 m ü. A. | |
| Lage | Österreich; Vorarlberg; Bezirk Bregenz; Reuthe, Schnepfau | |
| Gebirge | Bizauer Hirschberggruppe, Bregenzerwaldgebirge | |
| Dominanz | 2,44 km → Bizauer Hirschberg | |
| Schartenhöhe | 462 m ↓ Sattel zwischen Rosenburg und Schnepfegg | |
| Koordinaten | 47° 21′ 28″ N, 9° 53′ 56″ O | |
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| Typ | Kegelberg | |
| Gestein | Rhenodanubischer Flysch; Schrattenkalk, Mergelkalksteinbänke, Tonmergelstein, Glaukonitsandstein | |



Der Gopfberg ist ein 1316 m hoher Berg im Bregenzerwaldgebirge.
Der Gopfberg liegt in 4 Gemeinden, der nordwestliche Teil gehört zu Reuthe, der nordöstliche zu Bizau, der südöstliche zu Schnepfau, der südwestlich zu Mellau. Der Gipfel selbst ist auf der Grenze von Reuthe und Schnepfau.
Der Gopfberg liegt sehr zentral im Hinteren Bregenzerwald. Die Bregenzer Ach umfließt den Berg im Westen und Süden mit einem großen Bogen. Im Norden und Nordosten liegt ein flaches Becken mit dem Ulvenbach, dem Bizauerbach und dem Moorgebiet Bizau-Stocka-Untere Moos und dem Moorgebiet Heumoos, Riedbündt, Im oberen Moos, Zesch und Ulfern.
Der Gopfberg ist ein alleinstehender Berg. Nur über ein langes schmales und niedriges Bergband im Osten mit Rosenburg und Schnepfegg ist er mit dem Bizauer Hirschberg verbunden und gehört somit auch zur Bizauer Hirschberggruppe, einer Untergruppe des Bregenzerwaldgebirges.
Der Gopfberg ist großteils bewaldet. Es handelt sich um einen Fichtenwald, neben Fichten wachsen noch Buchen, Bergahorne und Mehlbeeren bis hinauf zum Gipfel. Auf der Nordseite befindet sich eine flachere Mulde mit der Gopf-Alpe und weiter östlich das Gopf-Vorsäß. An der Südseite befinden sich mehrere Parzellen und Einzelhöfe mit Bergwiesen.
An den Hängen gibt es mehrere Bergsturzmassen:
Sowohl die Landwirtschaft als auch die Forstwirtschaft sind am Berg mühsam und schwierig. Bis in die 1970er Jahre gab es auf der Gopf Alpe keinerlei Maschinen, damals mussten auch Kinder harte Arbeit leisten, beispielsweise mussten die Buben je 12 Kühe händisch melken. Auch die Forstwirtschaft war sehr mühsam, bevor es Traktoren und Motorsägen gab. Motorsägen waren zudem anfangs sehr teuer und unerschwinglich. Auch heute noch ist die Forstwirtschaft sehr schwierig, wo es keine Forststraßen gibt. Heute sind viele alten Probleme gelöst, die Menschen sind nicht mehr extrem arm, sie haben Traktoren, landwirtschaftliche Maschinen, geländegängige Fahrzeuge, Melkmaschinen, Waschmaschinen und Elektrogeräte aller Art. Es sind aber neue Herausforderungen dazugekommen: Klimawandel mit Dürre im Sommer und Extremwetterereignissen, Belastung und Verdrängung durch Tourismus- und Freizeitaktivitäten, die Rückkehr des Wolfs und die Rindertuberkulose, die von Wildtieren übertragen wird. Da es rund um den Gopfberg Siedlungsgebiet gibt, ist hier weder der Wolf noch die Rindertuberkulose ein Problem, auch der Tourismus ist hier ein sanfter Tourismus.
Zahlreiche Wanderwege führen auf den Gopfberg. Am Gipfel befindet sich ein Gipfelkreuz. Bei Föhnwetterlage hat man trotz der geringen Höhe eine weite Aussicht: Brüggelekopf, Hintere Niedere, Winterstaude, Sienspitze, Hirschberg, Diedamskopf, Kanisfluh, Damülser Berge, Hoher Freschen, Dornbirner First und Hochälpele-Weißenfluh-Gruppe. Auch im Winter sind Wanderungen auf den Gipfel möglich.