Gotthilf August Benjamin Schierenberg (* 18. März 1808 in Horn; † 21. Oktober 1894 in Luzern) war ein deutscher Kaufmann, Heimatforscher, Amateurarchäologe und Autor sowie Bürgermeister von Horn und verschiedene Male lippischer Landtagsabgeordneter.
Schierenberg widmete sich als Heimatforscher und Amateurarchäologe besonders den Externsteinen, zu denen er zahlreiche laienhafte und nicht annähernd wissenschaftlicher Methoden genügenden Schriften – teilweise im Selbstverlag –, veröffentlichte. Über Schierenberg wurde geschrieben: „Er wurde der Schrecken der Philologen und der historischen Vereine seiner Zeit und hat sich seinerseits bitter über die ihm widerfahrene Behandlung beklagt im Schlusskapitel der genannten Schrift: Das Martyrium eines Dilettanten.“
August Schierenberg war seit 1857 verheiratet mit Louise, geb. Des Coudres († um 1875), die bis 1863 eine Privatschule für Mädchen im Weißen Hirsch am Großen Hirschgraben in Frankfurt am Main leitete.
Eine von Schierenberg gegründete Stiftung erwirkte 1891 den Bau einer Kleinkinderbewahranstalt (Karolinenanstalt) in Horn. Das Gebäude steht heute unter Denkmalschutz.
| Personendaten | |
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| NAME | Schierenberg, Gotthilf August Benjamin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kaufmann, Heimatforscher, Amateurarchäologe und Autor |
| GEBURTSDATUM | 18. März 1808 |
| GEBURTSORT | Horn |
| STERBEDATUM | 21. Oktober 1894 |
| STERBEORT | Luzern |