| Govan schottisch-gälisch Baile a’ Ghobhainn | ||
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| Staat: | ||
| Koordinaten | 55° 52′ N, 4° 19′ W | |
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| Traditionelle Grafschaft | Lanarkshire | |
| Verwaltung | ||
| Post town | GLASGOW | |
| Postleitzahlenabschnitt | G51 | |
| Vorwahl | 0141 | |
| Landesteil | Scotland | |
| Council area | Glasgow | |
| Britisches Parlament | Glasgow South West | |
| Schottisches Parlament | Glasgow Southside, Glasgow Pollok | |
Govan, schottisch-gälisch: Baile a’ Ghobhainn, ist ein District und früherer Burgh im Südwestteil der schottischen Stadt Glasgow. Govan liegt etwa vier Kilometer westlich des Glasgower Stadtzentrums am Südufer des Flusses Clyde gegenüber der Mündung des Flusses Kelvin in den Clyde und dem District Partick. Früher war es ein Zentrum des Steinkohlenbergbaus und der Textilindustrie.
Sehenswert sind die Skulpturensteine von Govan in der Pfarrkirche.
Rund um einen Kirchenbau entstand bereits mindestens rund um das Jahr 900 eine erste Siedlung. 1864 erhielt der Ort aufgrund der Bevölkerungsentwicklung im Zuge der Industrialisierung entlang des Clydeufers den Status eines Burghs, fortan unterstand die Verwaltung einem nur für den Ort zuständigen Provost. Bis 1884 entstand ein Neubau der Kirche Govan Old Parish Church. 1912 wurde der Ort in Glasgow eingemeindet.
Im Jahre 1843 ließ Robert Napier hier sein erstes eisernes Schiff erbauen. Die von ihm gegründete Werft gelangte 1912 in den Besitz von Harland & Wolff und wurde 1962 geschlossen. Im Jahre 1860 wurde in Govan mit Fairfield Shipbuilders eine weitere Großwerft gegründet, die zahlreiche Großschiffe für die Royal Navy, aber auch große Passagierschiffe wie die Empress of Canada (1922) baute und 1972 in der Govan-Shipbuilders-Gruppe aufging. Diese gehört heute zu BAE Systems und zur VT Group. Die zwischen 1869 und 1898 erbauten und 1988 geschlossenen Govan Graving Docks (Trockendocks für Schiffsreparaturen) sollen restauriert werden.