Grametschlag

Grametschlag (Dorf)
Ortschaft
Grametschlag (Österreich)
Grametschlag (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Wiener Neustadt (WB), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Wiener Neustadt
Pol. Gemeinde Hochneukirchen-Gschaidt  (KG Gschaidt)
Koordinaten 47° 26′ 24″ N, 16° 10′ 22″ OKoordinaten: 47° 26′ 24″ N, 16° 10′ 22″ Of1
Höhe 669 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 96 (1. Jän. 2026)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06585
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
f0
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96

BW

Grametschlag ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde Hochneukirchen-Gschaidt im Bezirk Wiener Neustadt in Niederösterreich mit 96 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).

Geografie

Das Dorf liegt südwestlich von Hochneukirchen auf einer baumfreien Anhöhe und ist über eine Stichstraße erreichbar. Der Ort entwässert in den Willersbach, der über den Zickenbach in die Pinka einfließt. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 22 Adressen.

Geschichte

Die allenfalls mittelmäßig bestifteten Bauern betrieben Ackerbau und Viehzucht, berichtete Schweickhardt, wobei sie Weizen, Korn, Hafer, Flachs sowie Mohn zogen und Rinder und Schafe hielten. Im Jahr 1822 wurde der Ort mit 13 einzelnen Häusern genannt, das nach Gschaidt eingepfarrt waren, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Ziegersberg besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Aspang ausgeübt.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Grametschlag drei Landwirte mit Direktvertrieb ansässig.

Bis zur Konstituierung der Gemeinde Hochneukirchen-Gschaidt am 1. Jänner 1971 war der Ort ein Teil der damaligen Gemeinde Gschaidt.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  3. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Erster Band: A–L. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 224f (Grametschlag in der Google-Buchsuche).
  4. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 259
  5. ↑ Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 35. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3  MB; Inhalt PDF); abgerufen am 31. Oktober 2025. (LGBL. NÖ. Nr. 116/1971)