Green Screen

Logo und Schriftzug von GREEN SCREEN auf dem Schild am Eingang des Organisationsbüros.
Das Maskottchen des Festivals

Green Screen ist ein seit 2007 jährlich stattfindendes internationales Naturfilmfestival in Eckernförde.

Filmfestival

Im Ostseebad Eckernförde und benachbarten Orten in Schleswig-Holstein werden im September fünf Tage lang um die 100 aktuelle Naturdokumentarfilme gezeigt. Mit rund 30.000 Besuchern ist es das größte Naturfilmfestival in Europa. Das Festival präsentiert vorrangig ästhetische Naturfilme, dazu ökologisch-kritische Beiträge. Neben NaturVision zählt Green Screen zu den größten internationalen Natur- und Tierfilmfestivals in Deutschland.

Filmwettbewerb

Jedes Jahr werden mehr als zweihundert Filme bei der Jury eingereicht und bewerben sich um Preise in zahlreichen Kategorien. Zu den in der Fachwelt begehrten Preisen gehört seit 2008 der mit 7.500 Euro (vormals 5.000 Euro) dotierte Heinz-Sielmann-Filmpreis, gestiftet von der Heinz-Sielmann-Stiftung.

Branchentreff

Green Screen ist Treffpunkt für Filmemacher und Programmverantwortliche von Fernsehsendern aus aller Welt. Neben dem Branchentreff bietet das Festival Fachseminare für Filmemacher und Filmproduzenten.

Naturfilmpädagogik

Green Screen betont die naturpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, von denen jährlich rund 8.000 erreicht werden. Sie diskutieren mit Filmemachern und Wissenschaftlern über die gezeigten Filme oder produzieren unter Anleitung selbst Naturdokumentationen. Das Festival will insbesondere junge Menschen für den Schutz der Natur sensibilisieren. Seit 2013 gibt es die Green Screen Schulkinowochen: In Zusammenarbeit mit Schulen werden Vorstellungen von Naturdokumentarfilmen für Schülerinnen und Schüler organisiert.

Geschichte

Green Screen besteht seit 2007 und ist seit seiner Gründung kontinuierlich gewachsen. Von den zuletzt 30.000 Besuchern kommen rund 15.000 zu den Festivaltagen und weitere 15.000 zu Filmvorführungen während des Jahres im norddeutschen Raum.

Organisation

Hinter dem Festival steht der 2006 gegründete „Förderverein GREEN SCREEN Eckernförde e. V.“. Ziel des Vereins ist der Aufbau und die dauerhafte Unterstützung eines Internationalen Naturfilmfestivals in Eckernförde. Der seit 2007 als gemeinnützig anerkannte Verein hat etwa 240 Mitglieder.

Festivalleiter war von Anfang an bis 2016 Gerald Grote, der das Amt an Dirk Steffens übergeben hat. Im Organisationsbüro ist Markus Behrens hauptamtlicher Geschäftsführer. Seit der Gründung des Festivals engagieren sich jedes Jahr über 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in Eckernförde. Finanziert wird das Festival von zahlreichen regionalen Sponsoren. Das breite ehrenamtliche Engagement und die regionalen Sponsoren belegen seit Jahren die große Akzeptanz und das hohe Ansehen des Festivals sowie dessen starke Verwurzelung in der Region.

Preisträger (Auswahl)

Eine detailliertere Aufstellung findet sich in der Liste der Green-Screen-Preisträger.

2026

Liste aller Preisträger 2026

2025

Liste aller Preisträger 2025

2024

Liste aller Preisträger 2024

2023

2022

2021

2020

2019

2018

Liste aller Preisträger 2018

2017

Liste aller Preisträger 2017

2016

Liste aller Preisträger 2016

2015

Liste aller Preisträger 2015

2014

Liste aller Preisträger 2014

2013

Liste aller Preisträger 2013

2012

Liste aller Preisträger 2012

2011

Liste aller Preisträger 2011

2010

Liste aller Preisträger 2010

2009

Liste aller Preisträger 2009

2008

Liste aller Preisträger 2008

2007

Liste aller Preisträger 2007

Commons: Green Screen Naturfilmfestival – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Green Screen Tour 2023. (html) Kino, Mond & Sterne, abgerufen am 10. September 2023.
  2. ↑ Förderverein. greenscreen-festival.de, abgerufen am 27. Januar 2017.
  3. ↑ Gernot Kühl: Neue Leitung bei Green Screen: Geralt Grote übergibt an ZDF-Moderator Dirk Steffens. In: Eckernförder Zeitung. shz.de, 4. November 2016, abgerufen am 27. Januar 2017.
  4. ↑ Preisträger 2026. Abgerufen am 18. September 2026.
  5. ↑ Preisträger 2025. Abgerufen am 11. Dezember 2025.
  6. ↑ Preisträger 2024. Abgerufen am 21. September 2024.
  7. ↑ Preisträger 2023. (html) Abgerufen am 10. September 2023.
  8. ↑ Pressemitteilung Preisträger 2022. Abgerufen am 2. Oktober 2022.
  9. ↑ Rückblick 2021. Abgerufen am 13. März 2022.
  10. ↑ Rückblick 2020. Abgerufen am 13. März 2022.
  11. ↑ Rückblick 2019. Abgerufen am 13. März 2022.
  12. ↑ Rückblick 2018. Abgerufen am 20. Januar 2019.
  13. ↑ Rückblick 2017. Abgerufen am 20. Januar 2019.
  14. ↑ Gernot Kühl: Green Screen 2016: Das sind die Sieger. In: Eckernförder Zeitung. shz.de, 18. September 2016, abgerufen am 27. Januar 2017.
  15. ↑ Cornelia Müller: „Zurück zum Urwald“ ist bester Film. kn-online.de, 17. September 2016, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. September 2016; abgerufen am 27. Januar 2017 (Nur mit Abonnement lesbar).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  16. ↑ Rückblick 2015. Abgerufen am 5. Oktober 2016.
  17. ↑ Rückblick 2014. Abgerufen am 5. Oktober 2016.
  18. ↑ Rückblick 2013. Abgerufen am 5. Oktober 2016.
  19. ↑ Rückblick 2012. Abgerufen am 5. Oktober 2016.
  20. ↑ Rückblick 2011. Abgerufen am 5. Oktober 2016.
  21. ↑ Rückblick 2010. Abgerufen am 5. Oktober 2016.
  22. ↑ Rückblick 2009. Abgerufen am 5. Oktober 2016.
  23. ↑ Rückblick 2008. Abgerufen am 5. Oktober 2016.
  24. ↑ Rückblick 2007. Abgerufen am 5. Oktober 2016.