| Gregbrownia | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Gregbrownia | ||||||||||||
| Walter Till & Barfuss |
Gregbrownia ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Bromeliengewächse (Bromeliaceae). Von den vier Arten kommen drei in Ecuador und eine kommt nur in der peruanischen Region Amazonas vor.
Gregbrownia-Arten wachsen als ausdauernde krautige Pflanze. Die Sprossachsen sind gestaucht. Die Blattrosetten dieser großen Trichterbromelien speichern Wasser.
Die einfachen, parallelnervigen, mesomorphen Laubblätter sind in Blattscheide sowie -spreite gegliedert. Die einfache Blattspreite ist bandförmig.
Die Blütenstandsschäfte sind lang und besitzen viele Hochblätter. Der Blütenstand ist aus ährigen Teilblütenständen zusammengesetzt, die viele zweizeilig oder selten spiralig und locker angeordnete Blüten enthalten.
Die relativ großen, zwittrigen Blüten sind dreizählig mit doppelter Blütenhülle. Die drei gleichgestaltigen Kelchblätter sind nur an ihrer Basis verwachsen. Die drei freien, gelb-olivenfarbenen oder weißen Kronblätter sind mehr als die Hälfte ihrer Länge zu einer Kronröhre verwachsen. Die drei Kronlappen sind ausgebreitet. An den Kronblättern sind gekerbte Anhängsel (Ligulae) vorhanden, die mit weniger als 1/3 der Länge der mit Kronröhre verwachsen sind. Es sind zwei Kreise mit je drei Staubblättern vorhanden, die kürzer als die Kronblätter sind aber die Blütenkrone überragen. Die Staubfäden sind mit der Kronröhre verwachsen. Die Staubbeutel sind in der Nähe der Mitte dorsifix. Die Pollenkörner sind sulcat und die Exine ist netzartig. Drei Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Die Samenanlagen sind schlank-zylindrisch mit stumpfem Ende. Die Griffel sind länger als der Fruchtknoten und etwa so lang wie die Staubblätter. Die Narben sind gefaltet und schraubig.
Die Kapselfrüchte öffnen sich scheidewandspaltig = septizid.
Die Gregbrownia-Arten wachsen terrestrisch oder epiphytisch.
Die Gattung Gregbrownia wurde 2016 durch Walter Till und Michael H. J. Barfuss in Taxonomic revision of Bromeliaceae subfam. Tillandsioideae based on a multi-locus DNA sequence phylogeny and morphology. In: Phytotaxa, Volume 279, Issue 1, 2016, S. 56 mit 18 Arten aufgestellt. Die Typusart ist Gregbrownia fulgens (L.B.Sm.) W.Till & Barfuss mit dem Basionym Mezobromelia fulgens L.B.Sm. Der Gattungsname Gregbrownia ehrt den Amerikanischen Botaniker Gregory K. Brown, der Teil der Gruppe von Wissenschaftlern der Studien zur Multilokus-DNA-Sequenz Phylogenie sowie der morphologischen Studien und damit zur taxonomischen Revision der Unterfamilie Tillandsioideae war. Die Arten gehörten vor 2016 zur Gattung Mezobromelia.
Die Gattung Gregbrownia gehört zur Tribus Tillandsieae Rchb. in der Unterfamilie Tillandsioideae innerhalb der Familie der Bromeliaceae. Die Tribus Tillandsieae enthält neben Gregbrownia W.Till & Barfuss die Gattungen Barfussia Manzan. & W.Till, Guzmania Ruiz & Pav., Lemeltonia Barfuss & W.Till,Pseudalcantarea (Mez) Pinzón & Barfuss, Racinaea M.A.Spencer & L.B.Sm., Tillandsia L., Wallisia E.Morr., xGuzlandsia Gouda.
Von den vier Arten kommen drei in Ecuador und eine kommt nur in der peruanischen Region Amazonas vor.