Boddin (Walkendorf)

Boddin
Gemeinde Walkendorf
Koordinaten: 53° 56′ N, 12° 39′ OKoordinaten: 53° 56′ 15″ N, 12° 38′ 42″ O
Höhe: 33 m ü. NHN
Fläche: 23,62 km²
Einwohner: 314 (31. Dez. 2017)
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner/km²
Eingemeindung: 26. Mai 2019
Postleitzahl: 17179
Vorwahl: 039971
Kirche Boddin.

Boddin ist ein Ortsteil der Gemeinde Walkendorf im Osten des Landkreises Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).

Geografie

Boddin liegt in leicht hügeligem Gebiet südwestlich der Kleinstadt Gnoien – großräumiger gesehen nördlich der Mecklenburgischen Schweiz und südöstlich von Rostock. Nahe Boddin entspringt die Peene, nach Norden entwässert die Warbel, ein kleiner Nebenfluss der Trebel, das bis zu 40 Meter über NN liegende Gebiet.

Zu Boddin gehören die Ortsteile Alt Vorwerk, Groß Lunow, Holz Lübchin, Klein Lunow, Neu Boddin und Neu Vorwerk.

Geschichte

1288 taucht der Name des Kirchdorfes Boddin im Zusammenhang mit der Weihe der örtlichen Kirche erstmals in einer Urkunde auf. Neu Boddin, der jüngste Ortsteil ist eine Aufsiedlung des frühen 19. Jahrhunderts.

Am 1. Januar 1951 wurden die bisher eigenständigen Gemeinden Alt Vorwerk und Groß Lunow eingegliedert. Mit Wirkung zum 26. Mai 2019 wurde Boddin in die westlich angrenzende Nachbargemeinde Walkendorf eingemeindet. Letzte Bürgermeisterin war Elfi Schröder.

Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Umgebung Boddins wird von der Landwirtschaft geprägt.

Verkehrsanbindung

Nahe Boddin führt die Verbindungsstraße von Gnoien nach Teterow vorbei, diese beiden Städte liegen an den Bundesstraßen (110 und 104). Die Bundesautobahn 20 ist rund 15 Kilometer entfernt (Anschlussstelle Tessin). Die nächsten Bahnhöfe liegen in über 20 Kilometern Entfernung in Teterow an der Strecke Güstrow–Neubrandenburg, in Tessin an der Strecke Rostock–Tessin und in Demmin an der Nordbahn.

Persönlichkeiten

Literatur

Commons: Boddin – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2017 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011)
  2. ↑ Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Gebietsänderungen in Mecklenburg-Vorpommern. 04.01.2019 bis 05.02.2019 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2023. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)
  3. ↑ Stiftung-Kulturerbe.de/Aktuelles/Rote-Liste: Stiftung Kulturerbe. Stand 22. März 2023.
  4. ↑ Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg-Vorpommern: Gut Alt Vorwerk.
  5. ↑ Mühlenverein Mecklenburg-Vorpommern e. V., Waren (Müritz); Arbeitsgemeinschaft Wasserkraftwerke - Berlin - Brandenburg - Mecklenburg-Vorpommern e. V., Parchim (Hrsg.): Vergessene Mühlen in Mecklenburg-Vorpommern. Georgenverlag, Berlin 1995, S. 77–81.