| Grube Silberkrone | |||
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| Allgemeine Informationen zum Bergwerk | |||
| Andere Namen | Grube Kron-Calenberg, Grube Cron-Calenberg, Schwarze Grub, Insel-Grub | ||
| Abbautechnik | wahrscheinlich Strossenbau | ||
| Informationen zum Bergwerksunternehmen | |||
| Betreibende Gesellschaft | Fiskus | ||
| Betriebsbeginn | 1668 | ||
| Betriebsende | 1678 | ||
| Nachfolgenutzung | Grube Kron-Calenberg | ||
| Geförderte Rohstoffe | |||
| Abbau von | vermutlich Silberhaltiger Bleiglanz | ||
| vermutlich Silberhaltiger Bleiglanz | |||
| Cron-Kalenberger Gang, Zellerfelder Gangzug | |||
| Größte Teufe | 40 m | ||
| Gesamtlänge | 100 m | ||
| Geographische Lage | |||
| Koordinaten | 51° 48′ 51″ N, 10° 20′ 20″ O | ||
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| Standort | Am Brauhausberg | ||
| Gemeinde | Clausthal-Zellerfeld | ||
| Landkreis (NUTS3) | Landkreis Goslar | ||
| Land | Land Niedersachsen | ||
| Staat | Deutschland | ||
| Revier | Oberharzer Gangerzrevier | ||
Die Grube Silberkrone war ein frühneuzeitliches Metallerzbergwerk in der Ortslage von Clausthal-Zellerfeld im Harz in Niedersachsen. Sie lag unmittelbar an der Grenze zwischen den ehemaligen Ortsteilen Zellerfeld und Clausthal auf Clausthaler Gebiet. Mindestens eine weitere Grube gleichen Namens existierte im Siegerland →Hauptartikel: Liste von Bergwerken im Siegerland.
Das relativ unbedeutende Bergwerk rückte 2020 in den Fokus der Öffentlichkeit, als es im Januar bei Tauwetter und Starkregen zu einem Tagesbruch kam.
Die Grube Silberkrone baute auf dem Kron-Calenberger Gang des Zellerfelder Gangzuges. Dieser zweigte am Schacht Haus Celle vom eigentlichen Hauptgang Richtung Osten ab, während dieser in den Burgstätter Gangzug in südöstlicher Richtung überging. Der Zellerfelder Gangzug gehörte zu den Oberharzer Erzgängen. Es ist nicht genau bekannt, welche Erze in der Grube Silberkrone gefördert wurden. Es handelte sich aber höchstwahrscheinlich um silberhaltigen Bleiglanz, möglicherweise auch um Silbererze (sogenannte Reicherze).
Die Betriebszeit der Grube Silberkrone war nur sehr kurz und dauerte von 1668 bis 1678. Aus dieser Zeit stammte der rund 40 m tiefe Schacht der Grube.
Anschließend erfolgte die Zusammenlegung mit der östlich benachbarten Grube Haus Calenberg zur Grube Kron-Calenberg, betrieben bis 1818.

Im Januar 2020 kam es am Schachtstandort in der Straße Am Brauhausberg zu Absenkungen der Tagesoberfläche. Daraufhin wurden Untersuchungen durch das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) veranlasst. Dieses ist in Niedersachsen für die Gefahrenabwehr bei nicht mehr unter der Bergaufsicht unterliegenden Grubenbauen verantwortlich. Nach Vorbereitung der nötigen Infrastruktur begann die BST Mansfeld GmbH & Co. KG im März 2020 mit der Aufwältigung der ursprünglich mit Lockermassen verfüllten Schachtröhre. Ziel war das Einbringen eines Betonfundamentes in 20 m Teufe und die anschließende Rückverfüllung. Die Zielteufe wurde bereits im Juli erreicht und dabei der bis dahin nicht bekannte Johannesstollen als historischer Wasserlösungsstollen angefahren. Dieser wurde noch 60 m nach Osten von Sedimenten befreit, um von dort an den Schacht Cron-Kalenberg zu gelangen. Dieser sollte von Untertage aus gesichert werden. Im September 2024 waren die Arbeiten noch nicht abgeschlossen.
Nach Beendigung der Sanierungsarbeiten wird vom Bergwerk nichts mehr zu sehen sein.