Gulnara Bekirowa

Gulnara Bekirowa

Gulnara Tassimowna Bekirowa (russisch Гульнара Тасимовна Бекирова, ukrainisch Гульнара Тасимівна Бекірова Hulnara Tassymiwna Bekirowa; geboren am 12. Februar 1968 in Melitopol, Ukrainische SSR, Sowjetunion) ist eine ukrainische Historikerin, Archivarin und Kandidatin der Politikwissenschaften. Sie gehört den Krimtataren an, deren Geschichte sie in wissenschaftlichen und populären Medien darstellt.

Leben

Gulnara Bekirowa wurde am 12. Februar 1968 in Melitopol geboren. Sie absolvierte 1994 ihr Studium am Staatlichen Institut für Geschichte und Archivierung in Moskau (МГИАИ/MGIAI) und wurde mit einer Dissertation über „Die nationale Bewegung der Krimtataren für die Rückkehr in die historische Heimat“ promoviert. Bekirowa unterrichtete bis 2014 am Institut für Geschichte der Technischen und pädagogischen Universität der Krim (РВНЗ ‹КІПУ›) in Simferopol.

Nach der Annexion der Krim 2014 ging Bekirowa nach Kiew. Sie leitet das Projekt Tolerante Lehrbücher – Tolerante Gesellschaft. Bekirowa ist Autorin und Moderatorin der Sendung Tarich lewchalary (Таріх левхалари, Seiten der Geschichte) des krimtatarischen Fernsehsenders ATR (Simferopol, seit 2015 in Kiew) und Chefredakteur des Webprojekts Krim und die Krimtataren. Die Produktion des Spielfilms Chaitarma (Rückkehr; Originaltitel: krimtatarisch Qaytarma, russisch Хайтарма) des Jahres 2013 unterstützte Bekirowa als historische Beraterin. Daneben verfasste sie Drehbücher für sechs Dokumentarfilme und ist Mitglied von PEN International.

Schriften (Auswahl)

Russisch:

Ukrainisch:

Französisch:

Fußnoten

  1. ↑ Wissenschaftliche Transliteration Gul'nara Tasimovna Bekirova.
  2. ↑ ru.krymr.com: «ГУЛЬНАРА БЕКИРОВА.» (russisch, abgerufen am 26. Mai 2021)
Personendaten
NAME Bekirowa, Gulnara
ALTERNATIVNAMEN Bekirowa, Gulnara Tassimowna (vollständiger Name); Бекирова, Гульнара Тасимовна (russisch); Bekirowa, Hulnara Tassymiwna (ukrainisch)
KURZBESCHREIBUNG ukrainische Historikerin und Archivarin
GEBURTSDATUM 12. Februar 1968
GEBURTSORT Melitopol, Ukrainische SSR, Sowjetunion