| Gumpeneck | ||
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| Ansicht des Gumpenecks von Süden (Gemeinde Sölk) | ||
| Höhe | 2226 m ü. A. | |
| Lage | Steiermark, Österreich | |
| Gebirge | Rottenmanner und Wölzer Tauern | |
| Dominanz | 7,7 km → Kleiner Knallstein | |
| Schartenhöhe | 356 m ↓ Oberer Tanzboden | |
| Koordinaten | 47° 23′ 50″ N, 14° 0′ 53″ O | |
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| Gestein | Glimmerschiefer, Kalk- und Dolomitmarmor | |
| Normalweg | Bergwanderung von Großsölk | |
Das Gumpeneck ist ein 2226 m ü. A. hoher Berg der Wölzer Tauern in der Steiermark.
Das Gumpeneck ist der höchste und markanteste Berg im nordwestlichen Teil der Wölzer Tauern. Der stattliche, pyramidenförmige Gipfel überragt seine Umgebung deutlich und ist auch von vielen Stellen im Ennstal zwischen Gröbming und Stainach gut zu sehen. Dank seiner Lage nahe dem nördlichen Rand der Niederen Tauern bietet er ein umfassendes Panorama, mit besonders beeindruckendem Blick zum Alpenhauptkamm im Süden sowie zum Dachsteinmassiv und dem Grimming in den Nördlichen Kalkalpen jenseits des Ennstales.
Das Gumpeneck gehört zur Politischen Expositur Gröbming im Bezirk Liezen. Über seinen Gipfel verläuft die Grenze der Gemeinde Öblarn mit der 2015 durch Zusammenlegung neu geschaffenen Gemeinde Sölk.
Aufgrund der Schönheit der Landschaft und des Gipfelpanoramas sind das Gumpeneck und seine nahe Umgebung bereits seit langem gern besuchte Ziele. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hielt sich Erzherzog Johann wiederholt auf der Gumpenalm sowie in der Gipfelregion auf.
Das Gumpeneck ist auf mehreren markierten Routen zu erreichen.
Im Winter und Frühjahr ist das Gumpeneck ein sehr beliebtes Ziel von Schitouren. Der gängigste Anstieg folgt weitgehend dem Sommerweg von Großsölk; die Abfahrt erfolgt meist direkt durch das Gumpenkar.
Auch Schneeschuhtouren auf das Gumpeneck sind möglich, erfordern wegen der Länge und des großen Höhenunterschieds allerdings gute Kondition und Ausdauer.