Gustav Adolf Keferstein

Gedenktafel in Wickerstedt

Gustav Adolf Keferstein (* 13. Dezember 1799 (1798 ?) in Kröllwitz; † 19. Januar 1861 in Wickerstedt) war ein deutscher evangelischer Pfarrer, Kritiker und Musikschriftsteller. Er benutzte oft das Pseudonym Karl Stein.

Familie

Keferstein kann auf eine lange Familiengeschichte von Papiermüller zurückblicken. Sein Vater war Heinrich Christoph Adolph Keferstein (1773–1853), die Mutter war die Tochter eines Pfarrers Schwalenberg aus Berßel. Er hatte noch drei Geschwister. Keferstein heiratete am 2. März 1824 Emilie Schieferdecker aus Dresden. Er hatte mit ihr vier Kinder (1 Sohn, 3 Töchter).

Leben

Seinen Berufseinstieg hatte Keferstein in Jena als Diaconus an der Garnisonskirche. Von 1840 bis 1861 arbeitete er als Pfarrer in Wickerstedt. Keferstein war ein bekannter Musikkritiker und mit Clara und Robert Schumann eng befreundet. Er war Doktor der Philosophie.

Werke

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Amtsblatt der Stadt Bad Sulza. vom 15. März 2007, S. 2.
Personendaten
NAME Keferstein, Gustav Adolf
ALTERNATIVNAMEN Keferstein, Gustav Adolph; Stein, Karl (Pseudonym)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Pfarrer, Kritiker, Pädagoge und Musikschriftsteller
GEBURTSDATUM 13. Dezember 1798 oder 13. Dezember 1799
GEBURTSORT Kröllwitz
STERBEDATUM 19. Januar 1861
STERBEORT Wickerstedt