Gustav Compter

Porträtaufnahme um 1890

Gustav Compter (* 8. April 1831 in Jena; † 22. Juli 1922 in Weimar) war ein deutscher Pädagoge, Botaniker, Geologe und Paläontologe (genauer: Paläobotaniker).

Leben

Gebäude in der Dornburger Str. 14 in Apolda, wo Compter über Jahrzehnte hinweg Schuldirektor war

Gustav Compter war der Sohn des Sekretärs der Universitätsbibliothek Jena David Compter und seiner Ehefrau Henriette, geb. Langguth. Nach Abschluss des Gymnasiums in Weimar studierte er von 1851 bis 1855 an den Universitäten Jena und Berlin Mathematik und Naturwissenschaften und promovierte 1856 in Jena zum Dr. phil. mit einer mathematischen Arbeit über zykloidische Kurven. Nach einer kurzen Lehrertätigkeit an der Bezirksschule in Therwil im Schweizer Kanton Basel-Land kam Compter 1859 als Direktor und Studienrat an die neueröffnete „Großherzoglich-Sächsische Wilhelm- und Louis-Zimmermann’sche Realschule“ in Apolda in Thüringen und leitete sie bis zu seiner Pensionierung 1909. Im Jahr 1892 wurde er zum Mitglied der Gelehrtenakademie Leopoldina gewählt, im Jahr 1898 wurde er zum Hofrat und Professor ernannt. Neben seiner erfolgreichen pädagogischen Arbeit in Apolda wurde Compter vor allen Dingen als Forscher mit seinen Veröffentlichungen über fossile Pflanzen aus dem Keuper von Thüringen bekannt.

Schriften

Literatur

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. ↑ Mitgliederverzeichnis der Leopoldina
Personendaten
NAME Compter, Gustav
KURZBESCHREIBUNG deutscher Pädagoge, Geologe, Paläontologe und Paläobotaniker
GEBURTSDATUM 8. April 1831
GEBURTSORT Jena
STERBEDATUM 22. Juli 1922
STERBEORT Weimar